Blick auf einen Strand auf der griechischen Insel Kreta | AFP

Corona-Pandemie Kreta und Korsika keine Hochrisikogebiete mehr

Stand: 10.09.2021 17:59 Uhr

Die Bundesregierung hat die Mittelmeerinseln Kreta und Korsika von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Für deutsche Urlauber entfallen damit bei der Rückkehr Quarantäne- und Testpflichten.

Die Bundesregierung streicht die beliebten Ferieninseln Kreta und Korsika sowie die südfranzösische Region Okzitanien ab Sonntag von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. In Frankreich gilt diese Einstufung dann nur noch für die Region Provence-Alpes-Côte d'Azur und einige Überseegebiete, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte.

Griechenland - wo neben Kreta auch die südliche Ägäis mit Kos und Rhodos diese Einstufung verliert - wird damit nun vollständig von der Liste gestrichen. Das gilt auch für sieben weitere Länder: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador, Peru, Oman und Namibia gelten ab Sonntag als "risikofrei".

Nicht nur Infektionszahlen entscheidend

Allerdings wurden auch mehrere Regionen neu als Hochrisikogebiete eingestuft: Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada. Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko zugeordnet. Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

Für die Einstufung sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

Über dieses Thema berichtete MDR aktuell Radio am 10. September 2021 um 18:05 Uhr.