Ein Hautarzt untersucht mit einem speziellen Vergrößerungsglas die Haut einer Patientin bei einer Hautkrebs-Früherkennung. | Bildquelle: dpa

Report der Techniker Krankenkasse Hautkrebs bleibt die häufigste Krebsart

Stand: 29.05.2019 12:27 Uhr

1,4 Millionen Menschen waren im Jahr 2017 an Hautkrebs erkrankt. Damit bleiben bösartige Wucherungen der Haut die häufigste Krebsart in Deutschland. Vor allem ältere Menschen sind von der Krankheit betroffen.

Mit intensiver Sonneneinstrahlung steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken - das ist hinlänglich bekannt. Dennoch steigt die Zahl der Erkrankungen, wie der Hautkrebsreport zeigt, den die Techniker Krankenkasse vorstellt. Demnach gab es zuletzt pro Jahr rund 250.000 Neuerkrankungen in Deutschland.

Hautkrebs bleibt damit weiterhin die häufigste Krebsart in Deutschland. Insgesamt waren 2017 den Angaben zufolge rund 1,4 Millionen Menschen in Deutschland an Hautkrebs erkrankt. Rund 210.000 davon litten unter schwarzem Hautkrebs. Vor allem ältere Menschen zwischen 75 und 79 Jahren sind von der Krankheit betroffen. Im Durchschnitt erkrankten pro Jahr 843 von 100.000 gesetzlich Versicherten an schwarzem Hautkrebs, hieß es. Wird die gefährliche Variante zu spät erkannt, endet die Erkrankung in der Regel tödlich.

TK-Hautkrebsreport: Hautkrebs-Zahlen steigen an
tagesschau 14:00 Uhr, 29.05.2019, André Kartschall, RBB

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Starker Anstieg von 2009 bis 2015

"Meist liegt die Ursache für die Erkrankung schon Jahrzehnte zurück. 20 bis 30 Jahre braucht Hautkrebs, um sich zu entwickeln", erklärte der Herausgeber der Studie, Matthias Augustin. Zwischen 2009 und 2015 seien die Neuerkrankungen bei hellem Hautkrebs um mehr als 50 Prozent angestiegen, beim gefährlicherem schwarzen Hautkrebs um mehr als 30 Prozent.

Reisen in sonnige Regionen und mehr Aktivitäten im Freien gelten als mögliche Erklärungen für den Anstieg von schwarzem Hautkrebs.

Risiko senken mit Hautscreening und -schutz

TK-Chef Jens Baas betonte die Notwendigkeit einer regelmäßigen Untersuchung zur Früherkennung: Je eher Hautkrebs erkannt werde, desto schonender könne die Krankheit behandelt werden. Den Angaben zufolge nahm zwischen 2015 und 2017 pro Jahr nur jeder fünfte gesetzlich Versicherte eine Früherkennung beim Haut- oder Hausarzt in Anspruch. Ein Anspruch besteht alle zwei Jahre.

Ausschlaggebend für das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, sei das eigene Verhalten, hieß es. Wer sich mit Kleidung und Sonnenschutz schütze und übermäßige Sonnenstrahlung vermeide, könne das eigene Risiko deutlich senken.

TK-Hautkrebsreport: 30% mehr schwarzer Hautkrebs
Christopher Jähnert, ARD Berlin
29.05.2019 12:42 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 29. Mai 2019 um 14:00 Uhr.

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