Franziska Giffey (SPD), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend | Bildquelle: dpa

Forderung der Familienministerin Giffey will klare Altersempfehlungen für Apps

Stand: 21.04.2019 09:41 Uhr

Verständlichere und einheitlichere Altersempfehlungen für Apps - dafür macht sich Familienministerin Giffey stark. Eltern müssten sich auf die Kennzeichnung von Spielen verlassen können.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey will Kinder und Jugendliche besser vor gefährlichen Inhalten in Apps schützen.

Die SPD-Politikerin sagte der "Bild am Sonntag", sie wolle sich für transparente und leicht zugängliche Altersangaben einsetzen. "Wir haben bei demselben Spiel unterschiedliche Altersangaben, die im Netz rumgeistern. Eltern müssen aber auf die Kennzeichnung vertrauen können."

"Jugendschutz aus Zeitalter von Videokassette und CD-ROM"

Eine Kennzeichnungspflicht soll dem Bericht zufolge Teil eines neuen Jugendmedienschutzgesetzes werden. "Wir haben im Moment ein Jugendschutzgesetz, das noch aus dem Zeitalter von Videokassette und CD-ROM stammt", sagte Giffey der Zeitung.

"Ich habe mir vorgenommen, dass wir ein Jugendmedienschutzgesetz entwickeln, in dem wir zu all diesen Dingen Antworten geben und auch die Anbieter stärker in die Pflicht nehmen." Ziel sei, das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 21. April 2019 um 07:00 Uhr.

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