Hand auf Computer-Maus | Bildquelle: a (Weiss)

Information über Krankheitsbilder Bundesregierung startet Gesundheitsportal

Stand: 01.09.2020 16:14 Uhr

Wer sich online über Gesundheitsthemen informieren will, wird schnell von der Informationsflut im Netz überfordert. Mit einem zentralen Portal bietet die Bundesregierung nun eine Alternative zu "Dr. Google" an.

Von Claudia Plaß, ARD-Hauptstadtstudio

Die Bundesregierung hat ein zentrales Internetportal zu Gesundheitsfragen gestartet. Bürgerinnen und Bürger sollen sich unter www.gesund.bund.de unter anderem über die häufigsten Krankheitsbilder informieren können.

Das Internetportal soll wissenschaftlich abgesicherte Informationen zu Gesundheit, Pflege und Vorsorge bieten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte, gerade die Corona-Pandemie zeige, wie wichtig seriöse Gesundheitsinformationen seien. Nur wer informiert sei, könne sich und andere schützen, so der CDU-Politiker. Damit will das Ministerium auch gegen Falschinformationen und Verschwörungstheorien vorgehen, die im Internet kursieren.

Screenshot | Bildquelle: gesund.bund.de
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Für das Portal arbeitet das Gesundheitsministerium mit verschiedenen Fachinstituten zusammen.

Informationen zu verschiedenen Themengebieten

"Wer Gesundheit googelt, soll künftig auf dem Nationalen Gesundheitsportal landen", beschreibt Spahn das Ziel des Angebots. Die Angaben sind unterteilt in verschiedene Bereiche, von "Atemwege" und "Augen" über "Hals, Nase und Ohren" und "Psyche" bis hin zu Themen wie "Verdauung" und "Zähne".

Ein weiterer Bereich ist die Pflege. Das Portal bietet außerdem Informationen zu den Themen Digitalisierung und Patientenrechte. Das Angebot soll kontinuierlich erweitert werden. Gesundheitsexperten sollen die Redaktion dabei unterstützen, die Informationen zusammenzustellen.

Zusammenarbeit mit Fachzentren

Für den Nutzer soll nachvollziehbar sein, wer die Angaben fachlich geprüft hat. Zudem gibt es am Ende der Artikel jeweils Quellenangaben zu den einzelnen Inhalten. Federführend ist das Bundesgesundheitsministerium. Es arbeitet dabei unter anderem zusammen mit dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Robert Koch-Institut.

Nationales Gesundheitsportal ist Online
Claudia Plaß, ARD Berlin
01.09.2020 15:41 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 01. September 2020 um 13:09 Uhr.

Korrespondentin

Claudia Plaß | Bildquelle: Jens Jeske/www.jens-jeske.de Logo NDR

Claudia Plaß, NDR

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