grüne Tomaten

Open-Source-Lizenz für Tomate "Saatgut soll Gemeingut bleiben"

Stand: 19.05.2017 08:19 Uhr

Handelsübliches Tomaten-Saatgut ist Züchtern ein Graus. Nach einer Aussaat lassen sich aus den hochgezüchteten, patentierten Sorten keine neuen Samen ziehen. Ein Projekt aus Göttingen stellt sich dagegen - mit einer Open-Source-Lizenz für eine Tomate.

Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 18. Mai 2017 um 00:00 Uhr.

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KOMMENTARE

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Manfred Korte 19.05.2017 • 12:59 Uhr

Ja, das sind diese Kiepenkerl-Tomaten eines

Monsanto-Ablegers. Die lassen sich nicht privat vermehren, tun zwar anfangs so, brechen dann aber zusammen: mein Versuch. Die Dinger schmecken zwar leidlich, aromatisch reduziert. Alte Sorten aus der Vor-Monsanto-Zeit sind kaum zum bekommen. So läuft das Geschäft, und wir lassen uns das bieten, den "Institutionen" schutzlos ausgeliefert.