Hofreiter im Bericht aus Berlin "Europa steckt in einer Egoismuskrise"

Stand: 21.06.2015 19:49 Uhr

Grünen-Fraktionschef Hofreiter hat die Flüchtlingspolitik der EU scharf kritisiert. Die Staaten schauten lediglich auf ihre eigenen Interessen, sagte er im Bericht aus Berlin. Hofreiter machte sich erneut für legale Fluchtwege und humanitäre Visa stark.

Knapp 60 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben weltweit auf der Flucht - allein seit Beginn des Jahres sind mehr als 100.000 Menschen vor Krieg, Unterdrückung oder Armut über das Mittelmeer nach Europa geflohen. Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert im Bericht aus Berlin daher ein Umdenken bei der europäischen Flüchtlingspolitik.

"Wir brauchen humanitäre Visa und legale Flüchtlingswege nach Europa", so Hofreiter. Er sprach sich zudem für eine bessere Seenotrettung aus. Hilfe vor Ort sei zwar langfristig ein richtiges Mittel, doch die Menschen bräuchten nun schnell Hilfe. In Deutschland müssten die Kommunen zudem mehr Unterstützung bekommen, damit diese in der Lage seien, Flüchtlinge besser zu unterstützen.

Grünen-Fraktionschef Hofreiter zu den Problemen bei der Flüchtlingspolitik
Bericht aus Berlin, 21.06.2015

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Pläne für Asylverfahren und Flüchtlingslager bereits in den Heimatländern lehnte Hofreiter ab. Hofreiter kritisierte zudem, dass sich einzelne Länder in der EU komplett weigerten, Flüchtlingen zu helfen. "Die EU steckt in einer Egoismus-Krise. Jeder schaut nur auf sein nationales Interesse und nicht auf das, was weltweit notwendig und was in Europa notwendig ist", sagte der Grünen-Politiker.

Darstellung: