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DeutschlandTrend zur Mecklenburg-Vorpommern-Wahl Die SPD hat die freie Partnerwahl

Stand: 25.08.2011 22:37 Uhr

Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern kann die SPD laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die ARD-Tagesthemen unter mehreren Koalitionspartnern wählen. In der Sonntagsfrage kommt die SPD auf 36 Prozent der Stimmen. Zum Vergleich: Bei der Wahl 2006 erreichte die Partei 30,2 Prozent.

Die CDU muss laut "Mecklenburg-VorpommernTrend" mit einem leichten Dämpfer rechnen: Sie erhält nur noch 26 Prozent, nach 28,8 Prozent vor vier Jahren. Die Linkspartei verbessert sich geringfügig auf 17 Prozent (2006: 16,8 Prozent).

Mecklenburg-VorpommernTrend
tagesthemen 22:15 Uhr, 25.08.2011

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FDP und NPD müssen zittern

Mit einem mächtigen Sprung nach oben können laut Umfrage die Grünen rechnen: Sie kommen auf acht Prozent und würden damit erstmals in den Landtag einziehen. Vor vier Jahren scheiterten sie mit 3,4 Prozent deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. Die FDP mit 4,5 Prozent und die NPD mit ebenfalls 4,5 Prozent müssen dagegen um den Wiedereinzug in den Landtag bangen.

Damit hat die SPD die Wahl: Sowohl eine Fortsetzung der Großen Koalition als auch ein rot-rotes Bündnis in Mecklenburg-Vorpommern ist möglich. Auch eine rot-grüne Koalition ist nicht ausgeschlossen - wenn FDP und NPD nicht in den Landtag kommen.

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Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Caffier ohne Chance gegen Amtsinhaber Sellering

Eine Mehrheit der Wahlberechtigten von 54 Prozent ist der Ansicht, dass die Fortsetzung der großen Koalition aus SPD und CDU "gut für Mecklenburg-Vorpommern" wäre. Über eine rot-grüne Koalition aus SPD und Grünen denken dies 38 Prozent, über ein rot-rotes Bündnis aus SPD und Linkspartei 37 Prozent. Dass eine schwarz-gelbe Koalition aus Union und FDP gut für Mecklenburg-Vorpommern wäre, denken nur 19 Prozent.

Wenn die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern ihren Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 62 Prozent für Amtsinhaber Erwin Sellering von der SPD und 17 Prozent für seinen Herausforderer Lorenz Caffier von der CDU entscheiden.

Mecklenburg-Vorpommern vor der Wahl
tagesthemen 22:15 Uhr, 25.08.2011, Karin Janke/Claus Tantzen, NDR

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Für diese Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche 1000 Wahlberechtigte in Mecklenburg-Vorpommern telefonisch befragt.

Untersuchungsanlage Mecklenburg-VorpommernTrend

VorpommernGrundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern (Deutsche ab 18 Jahren)
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Randomstichprobe
Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1000 Befragte
Erhebungszeitraum: 23. bis 25. August 2011
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%, ** bei einem Anteilswert von 50%

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