DeutschlandTrend

ARD-DeutschlandTrend SPD verliert erneut, FDP wieder bei 5 Prozent

Stand: 14.03.2013 17:27 Uhr

Die SPD hat sich in der sogenannten Sonntagsfrage des ARD-DeutschlandTrends erneut leicht verschlechtert. Im Vergleich zur Vorwoche sinken die Sozialdemokraten in der Wählergunst um einen Punkt auf 25 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2011. Die Union liegt unverändert bei 40 Prozent. Die Grünen kommen genau wie in der Vorwoche auf 17 Prozent, dies ist ihr bester Wert seit Oktober 2011. Auch die Linkspartei liegt unverändert bei 7 Prozent.

Sonntagsfrage

Sonntagsfrage

Die FDP würde derzeit knapp den Einzug in den Bundestag schaffen. Nach ihrem Parteitag am Wochenende verbessern sich die Liberalen um einen Punkt und liegen nun bei fünf Prozent. Die Piratenpartei muss weiter darum bangen, die 5-Prozent-Hürde zu knacken: Sie kommt auf 3 Prozent, das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von einem Prozent.

Klare Mehrheitsverhältnisse im Bundestag zeichnen sich damit weiterhin nicht ab.

Untersuchungsanlage DeutschlandTrend

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / DualFrame
Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl: 1.000 Befragte
Erhebungszeitraum: 12. und 13. März 2013

Fehlertoleranz 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%, ** bei einem Anteilswert von 50%

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KOMMENTARE

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Lars aus Versmold 15.03.2013 • 01:20 Uhr

@21:59 — Kommerz

"Demokratie lebt von mündigen, kritisch-vernünftigen Bürgern. An diesem Ergebnis sehen wir, wie weit her es damit beim deutschen Bürgertum ist." Ja, wenn es nach mir ginge, hätten wir diese Demokratie schon durch eine Technokratie ersetzt oder zumindest wäre das Wahlrecht nicht mehr alleine vom Alter abhängig. Es geht aber nicht nach mir (vielleicht auch besser so) und wir müssen damit leben, dass Millionen eine andere Partei wählen als die eigene. Aber den Menschen Unmündigkeit unterstellen, weil sie ihr Kreuzchen bei einer aus ihrer Sicht falschen Partei machen, geht mir etwas zu weit. Und "kritisch-vernünftig" zu sein ist sehr subjektiv. Für alles gibt es Argumente und Gegenargumente. Deren Gewichtung entscheidet darüber ob wir etwas ablehnen oder gutheissen. Was für die einen ein Skandal ist, sehen andere als Kollateralschaden oder eben als vernünftig an. Demokratie bedeutet ja nicht, dass am Ende alle zustimmen können, sondern eben nur eine Mehrheit.