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ARD-DeutschlandTrend Deutsche optimistisch für 2021

Stand: 11.12.2020 00:02 Uhr

Eine knappe Mehrheit der Deutschen bewertet 2020 aus persönlicher Sicht negativ - die Corona-Pandemie dürfte dafür ausschlaggebend sein. Dafür blicken 67 Prozent mit Optimismus ins kommende Jahr.

Gut die Hälfte der Deutschen blickt eher negativ auf das Jahr 2020 zurück: für 51 Prozent war 2020 persönlich kein gutes Jahr. Immerhin 46 Prozent ziehen hingegen eine positive persönliche Jahresbilanz. Das ergab der DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin.

Damit fällt die Rückschau im Jahr, das stark durch die Corona-Pandemie geprägt ist, deutlich verhaltener aus als sonst. Zum Vergleich: Ende 2016 beurteilten 71 Prozent das Jahr im Rückblick positiv und nur 26 Prozent negativ.

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ARD-DeutschlandTrend im Morgenmagazin

Zuversicht überwiegt

67 Prozent der Deutschen blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr, 31 Prozent sind eher beunruhigt. Der Optimismus steigt mit dem verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen und sinkt mit dem Alter. Unabhängig davon, ob alt oder jung, Ost oder West, Frau oder Mann: In allen Bevölkerungsgruppen überwiegt die Zuversicht gegenüber der Skepsis.

Damit ist der Ausblick ins Jahr 2021 etwas positiver als in früheren Jahren: Ende 2018 waren beispielsweise 60 Prozent eher zuversichtlich, 38 Prozent eher beunruhigt.

Sonntagsfrage: Leichter Stimmengewinn für die SPD

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 36 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 20 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 16 Prozent entscheiden, für die AfD 9,0 Prozent. Die Linke käme auf 7,0 Prozent der Stimmen, die FDP auf 6,0 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 52 Prozent der Stimmen.

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 3. Dezember 2020 gewinnt die SPD einen Prozentpunkt. Die Grünen und die AfD verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Union, die FDP und die Linke bleibt unverändert.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1004 Wahlberechtigte
Erhebungszeitraum: 07. bis 09. Dezember 2020
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen
Sonntagsfrage mit separater Gewichtung
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Durchführendes Institut: infratest dimap

* bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent