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DeutschlandTrend Die GroKo stabilisiert sich

Stand: 14.12.2018 00:00 Uhr

Zum Jahresende kann die Große Koalition laut DeutschlandTrend ein wenig aufatmen: Bei der Sonntagsfrage konnten die Koalitionsparteien leicht zulegen. Die Befragten schauen mehrheitlich mit Zuversicht auf 2019.

Die Große Koalition verlässt das Umfragetief: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU laut dem DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin auf 31 Prozent der Wählerstimmen. Für die SPD würden sich 15 Prozent der Befragten entscheiden, für die AfD 13 Prozent. Die FDP würden acht Prozent der Bürgerinnen und Bürger wählen, die Linke acht Prozent und die Grünen 20 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD damit auf 46 Prozent der Stimmen.

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ARD-DeutschlandTrend im Morgenmagazin

Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 6. Dezember 2018 können Union und SPD um jeweils einen Prozentpunkt zulegen, die AfD verliert einen Prozentpunkt. Die Stimmenanteile für FDP, Linke und Grünen bleiben unverändert.

Mehrheit blickt zuversichtlich ins neue Jahr

Laut der Umfrage blicken sechs von zehn Deutschen persönlich mit Zuversicht auf 2019, vier von zehn (38 Prozent) sind eher beunruhigt. Westdeutsche sind dabei optimistischer als Ostdeutsche und Männer zuversichtlicher als Frauen. Zudem steigt die Zuversicht mit dem verfügbaren Haushaltsnettoeinkommen an.

Zu Weihnachten spielen Kalorien keine große Rolle

Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) schlemmen an Weihnachten ohne schlechtes Gewissen. Ein Drittel (32 Prozent) achtet dagegen über die Feiertage aufs Gewicht. Während jüngere Leute in der Altersgruppe der 18-34-Jährigen fast einhellig der Ansicht sind, dass man sich über die Festtage nicht über sein Gewicht sorgen sollte, nimmt die Achtsamkeit mit steigendem Alter zu. 48 Prozent der über 65-Jährigen essen auch an den Feiertagen mit Bedacht. Männer und Frauen hingegen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Einstellung zum Weihnachtsessen kaum.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte in Deutschland
Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)
Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl: 1048 Wahlberechtigte
Erhebungszeitraum: 11. bis 12. Dezember 2018
Gewichtung: nach soziodemographischen Merkmalen
Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Durchführendes Institut: Infratest dimap

* bei einem Anteilswert von 5 Prozent ** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Über dieses Thema berichtete das ARD-Morgenmagazin am 14. Dezember 2018 um 06:11 Uhr.