Bild des Coronavirus, herausgegeben vom National Institute of Health in den USA | Bildquelle: NIAID- RML/NATIONAL INSTITUTES O

Coronavirus in Deutschland Zahl der Infektionen sprunghaft gestiegen

Stand: 28.02.2020 00:10 Uhr

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland aus: 14 neue Fälle gibt es in NRW, vier in Baden-Württemberg, einen in Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen. In Hamburg wurde ein Kinderarzt am Universitätsklinikum Eppendorf positiv getestet.

Die Zahl der Menschen, die sich in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert haben, ist sprunghaft angestiegen: Im Laufe des Tages wurden mindestens 22 neue Fälle nachgewiesen.

In Hamburg ist erstmals ein Patient nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Es handele sich um einen Mitarbeiter der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, teilte die Klinik am Abend mit. Auch in Hessen meldeten die Behörden einen ersten bestätigten Fall. Betroffen sei eine Person im Lahn-Dill-Kreis.

Der Mann im Hamburger UKE sei in Italien im Trentino im Urlaub gewesen und am Sonntag an seinen Wohnort nach Schleswig-Holstein zurückgekehrt. Am Montag habe er am UKE gearbeitet - und dann am Dienstag während der Arbeit Krankheitssymptome entwickelt. Daraufhin habe er den Dienst abgebrochen, hieß es weiter. Alle Kinder und Eltern, die engen Kontakt mit dem Mitarbeiter hatten, gehen demnach nun 14 Tage in Quarantäne - je nach Gesundheitszustand im UKE oder zu Hause. Auch andere Mitarbeiter gehen nun in eine häusliche Isolation.

Krisenstab berät über Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus
nachtmagazin 00:15 Uhr, 28.02.2020, Anna Feininger, ARD Berlin

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Der Infizierte selbst ist demnach in stabilem Zustand und in häuslicher Quarantäne. Seine Kontaktpersonen sollten informiert und getestet werden. Das Trentino sei nicht als Risikogebiet für das neuartige Coronavirus definiert gewesen, hieß es. Der Fachstab Seuchenschutz der Hamburger Gesundheitsbehörde kam noch in der Nacht mit Experten des UKE zusammen, um über die Maßnahmen und das weitere Vorgehen zu beraten. Details sollen in einer Pressekonferenz am Freitag bekanntgegeben werden.

14 neue Fälle in Nordrhein-Westfalen

Zuvor hatte bereits das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen am Abend 14 neue Infektionen gemeldet, damit stieg die Gesamtzahl in dem Bundesland auf 20. Dort seien nun rund 1000 Menschen in häuslicher Quarantäne, teilten die Behörden mit. Sie versuchen mit dieser Maßnahme eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Monika Wagener, WDR, kommentiert den Umgang mit dem Coronavirus in Deutschland
tagesthemen 22:15 Uhr, 27.02.2020

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Auch alle 14 positiv Getesteten seien in häusliche Quarantäne nach Hause entlassen worden, weil eine stationäre Behandlung nicht notwendig sei, hieß es. Alle bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus dem Ort Gangelt, das in der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Der Zustand des 47-jährigen Ehemanns sei ernst.

Ansteckungskette meist nachzuverfolgen

Auch Baden-Württemberg meldet vier neue Infektionen. Damit stieg dort die Zahl der bestätigten Infektionen auf acht. Auch in Bayern gibt es einen neuen Fall. Es handele sich um einen Mann aus Mittelfranken, teilte das Gesundheitsministeriums in München mit.

Coronavirus: Reportage aus dem Infektionsgebiet in NRW
tagesthemen 22:15 Uhr, 27.02.2020, Ingrid Bertram/Birgitta Bäck, WDR

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Bei allen neuen Fällen konnte die Ansteckungskette nachvollzogen werden: Sie gehen direkt oder indirekt auf Kontaktpersonen zurück, die sich in Italien mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Ein weiterer Fall wurde in Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz bekannt. Der Mann war zuvor im Iran.

Außer den aktuellen Fällen waren in Deutschland vor mehr als zwei Wochen 16 weitere Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Diese Menschen gelten inzwischen alle als virusfrei.

Der Krisenstab der Bundesregierung berät am Freitag über weitere Vorkehrungen. Thema soll nach Angaben von Gesundheits- und Innenministerium unter anderem der Umgang mit Großveranstaltungen wie Messen sein. So geht es um Auswirkungen auf die Internationale Tourismusbörse (ITB), die kommende Woche in Berlin beginnen soll. Auch für andere Veranstaltungen könnten Kriterien entwickelt werden, nach denen Behörden vor Ort dann über mögliche Beschränkungen entscheiden können.

"Aussteigekarten" nach Flügen und Erstattung für Bahnreisen

Der Krisenstab brachte bereits erste zusätzliche Maßnahmen auf den Weg. So sollen auch Passagiere, die mit Maschinen aus Südkorea, Japan, Iran und Italien kommen, Angaben zu ihrer Erreichbarkeit nach der Landung machen. Dies gilt bereits für Direktflüge aus China. Solche "Aussteigekarten" sollen eine Kontaktaufnahme ermöglichen, wenn sich herausstellt, dass jemand an Bord infiziert war.

Die Deutsche Bahn sieht sich angesichts der drohenden Ausbreitung des Virus "umfassend vorbereitet". Sie erstattet Reisenden ihre Fahrkarten für den Fernverkehr kostenfrei, wenn deren Reiseanlass aufgrund des Coronavirus abgesagt wurde. Dies gelte etwa für offizielle Absagen von Messen, Konzerten oder  Sportveranstaltungen, teilte das Unternehmen mit. Zudem bleibt ihre Kulanzregelung für Reisende bestehen, die Fahrscheine in die vom Coronavirus betroffenen Gebiete in Italien haben.

"Lage hat sich deutlich verschärft"

Auf einer Pressekonferenz hatten die zuständigen Minister die Bevölkerung auf eine flächendeckende Verbreitung des Coronavirus eingestellt. Bundesinnenminister Horst Seehofer sagte, nach dem Auftreten des Virus in Europa und in Deutschland habe sich "die Lage deutlich verschärft".

Gesundheitsminister Jens Spahn teilte mit, dass Deutschland der Weltgesundheitsorganisation für die akute Bekämpfung des Coronavirus 50 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Derzeit sei zu beobachten, "wie schnell sich ein solches Virus in einer vernetzten Welt verbreiten kann". Da liege es auch im deutschen Interesse, anderen Ländern bei der Eindämmung zu helfen, hob Spahn hervor.

Jens Spahn und Horst Seehofer | Bildquelle: dpa
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Gesundheitsminister Spahn und Bundesinnenminister Seehofer beriefen einen gemeinsamen Krisenstab ein.

Coronavirus tödlicher als Grippe

Das Robert Koch-Institut (RKI) hält den Erreger für tödlicher als die Grippe. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte, die Wahrscheinlichkeit, an einer Grippe zu sterben, liege bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Nach den bisher bekannten Zahlen liegt die Rate beim Coronavirus fast zehnmal so hoch - bei ein bis zwei Prozent. 80 Prozent der Infizierten hätten zwar nur milde Symptome, doch 15 Prozent erkrankten schwer an der Lungenerkrankung Covid-19. "Das ist viel", so Wieler.

Coronavirus, Sars-CoV-2 und Covid-19

Coronavirus ist die geläufigste Bezeichnung für das neuartige Virus aus China. Dessen offizieller Name, den die WHO festgelegt hat, lautet Sars-CoV-2. Die aus dem Virus resultierende Lungenkrankheit heißt Covid-19.

Robert Koch-Institut mahnt zu Besonnenheit

Dennoch mahnte er zu besonnenem Handeln. "Wir haben es mit einer schweren Krankheitsform zu tun", sagte Wieler. "Wir sind dem aber nicht schutzlos ausgeliefert", ergänzte er. Alle Menschen könnten etwas tun, um sich vor Ansteckungen zu schützen, etwa durch regelmäßiges Händewaschen oder Desinfizieren der Hände, wenn kein Waschbecken verfügbar sei.

Zudem sollte die sogenannte Husten-Nies-Etikette eingehalten werden - also Abstand halten, Einwegtaschentücher benutzen und in die Armbeuge niesen, wenn kein Taschentuch zur Hand ist. Ziel sei es, Zeit zu gewinnen, also die Verbreitung der Krankheit zu verlangsamen. Da das Virus sehr leicht übertragen werde, müsse alles versucht werden, es einzudämmen.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 27. Februar 2020 um 22:15 Uhr.

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