Eine medizinische Mitarbeiterin führt einen Corona-Schnelltest durch. | dpa

Corona-Pandemie Inzidenz sinkt auf 62,5

Stand: 24.09.2021 09:10 Uhr

Der rückläufige Trend bei den Corona-Neuinfektionen hält an - die Inzidenz sank erneut leicht und liegt nun bei 62,5. Gesundheitsminister Spahn warnt allerdings vor Nachlässigkeit: "Wir sind noch nicht durch."

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 62,5. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 63,1 gelegen und vor einer Woche bei 74,7.

Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 9727 Neuinfektionen verzeichnet - vor einer Woche waren es noch 11.022. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.181.393.

65 weitere Todesfälle

Angesichts der Entwicklung hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kürzlich gemahnt, trotz sinkender Infektionszahlen die Ansteckungsgefahren nicht zu unterschätzen: "Auch letztes Jahr hatten wir um diese Jahreszeit eine solche Verschnaufpause. Wir sind also noch nicht durch."

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 65 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 20 Todesfälle gewesen. Insgesamt starben seit Beginn der Pandemie 93.303 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Hospitalisierungsinzidenz bei 1,57

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI mit 1,57 an. Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen der hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch wird, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 24. September 2021 um 06:00 Uhr.