Eine Friseurin schneidet einer Kundin die Haare. Beide tragen einen Mund- und Nasenschutz.

Friseure in der Corona-Krise Endlich wieder Haare schneiden

Stand: 04.05.2020 14:23 Uhr

Friseure haben nach fast sechs Wochen Schließung wieder geöffnet. Die Branche rechnet mit einem Ansturm. Wegen der strengen Vorgaben aufgrund des Coronavirus läuft ein Salonbesuch nun anders ab.

Nach rund sechs Wochen verordneter Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie können sich die Menschen in Deutschland seit heute wieder die Haare beim Friseur schneiden lassen. Trotz des traditionellen Ruhetags der Branche haben viele Betriebe bundesweit wieder geöffnet.

Waschen, Föhnen, Leben - der Run auf Friseursalons
tagesthemen 23:05 Uhr, 04.05.2020, Cecilia Knodt, SWR

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Haarewaschen keine Option mehr, sondern Pflicht

Sie müssen aber strenge Sicherheitsvorkehrungen erfüllen: Um ausreichend Platz zwischen den Kunden zu wahren, stehen in vielen Salons nun weniger Stühle für Kunden bereit. Vorschrift für die Friseure ist das Tragen von Einmalhandschuhen - einen Mund- und Nasenschutz müssen sie wie die Kunden auch tragen. Sogenannte gesichtsnahe Dienstleistungen wie Rasieren oder Bartpflege sowie das Färben von Augenbrauen oder Wimpern bleiben verboten. Kundendaten werden zudem erfasst, damit bei möglichen Infektionen eine Rückverfolgung möglich ist.

Das Haarewaschen vor dem Schneiden ist keine optionale Leistung mehr, sondern wird zur Pflicht. So sollen mögliche Viren in den Haaren abgetötet werden. Friseure und Kunden müssten sich deshalb auf mehr Zeit pro Kunden einstellen, so der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller. Auch das führe dazu, dass weniger Kunden bedient werden können.

Branche rechnet mit Ansturm

Die Branche rechnet trotz Einschränkungen mit einem hohen Kundenandrang. "Es wird einfach einen Run geben", sagte Müller der Nachrichtenagentur dpa. Für ein erstes Fazit, wie hoch die Nachfrage am ersten Tag nach der Wiedereröffnung tatsächlich ausgefallen ist, sei es derzeit aber noch zu früh, so der Branchensprecher.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 04. Mai 2020 um 12:00 Uhr.

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