Bundestagswahl 2021 Lobbyisten für Kinder

Stand: 19.08.2021 17:13 Uhr

"Interessenvertreter für Kinder"

In der Corona-Krise haben sich einige Familien aus Nürnberg zusammengetan und die LfK gegründet: die Partei für Kinder, Jugendliche und Familien - Lobbyisten für Kinder. Sie seien eine Gruppe von "berufstätigen, liebenden Eltern, wütend, perspektivlos, maximal überfordert, vollkommen überlastet, sehr ärgerlich und einfach extrem müde!", heißt es auf der Website der Partei.

Deshalb treten sie als Lobbyisten, also Interessenvertreter für Kinder, Jugendliche und Familien an, denn - ein Großteil dieser Gruppe habe nicht einmal ein Stimmrecht. In erster Linie will sich die LfK für "ein kinderfreundliches Deutschland" und "eine kindgerechte Politik, die die Zukunft unseres Landes und unseres Planeten automatisch in sich trägt" einsetzen.

In ihrem Parteiprogramm fordern sie in erster Linie "eine vorrangige Berücksichtigung der Kinder im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention bei allen politischen Entscheidungen", "mehr politische und gesellschaftliche Wertschätzung von Familien für ihren Anteil an der Aufrechterhaltung der zukünftigen Generation und des Sozialsystems", "ein uneingeschränktes Recht auf Bildung" und "eine größtmögliche Anstrengung der Gesellschaft zur Vermeidung existenzbedrohender Armut in Familien".