Grafik: Wählerwanderung der SPD

Ströme im Überblick Wie die Wähler wanderten

Stand: 04.10.2017 12:12 Uhr


Millionen Wähler haben ihr Kreuz dieses Mal woanders gemacht als 2013, viele Nichtwähler wurden zu Wählern. Was wählten beispielsweise AfD- und FDP-Wähler beim letzten Mal? Diese und andere Wählerströme können sie in unserer interaktiven Darstellung nachvollziehen.

Wie läuft's? Klicken Sie in der linken Spalte auf einen Parteinamen, um zu sehen, was die 2013er-Wähler dieser Partei dieses Jahr gewählt haben. Klicken Sie wiederum rechts, um zu sehen, wen die Wähler der ausgewählten Partei 2013 gewählt haben.

Hinweis: Anders als andere Darstellungen zieht diese Grafik nicht den Saldo der Wählerwanderung (also die Wanderungsgewinne abzüglich der Verluste), sondern die tatsächliche Wählerwanderung.

Hinweise zur Wählerwanderung

Das Wanderungsmodell von infratest dimap bildet den Umfang von Wanderungsströmen zwischen zwei Wahlen ab. Die Wählerwanderungsströme zwischen den Parteien und die "Haltequoten" für identische Parteien werden dabei geschätzt.

Grundlage sind amtliche Statistiken, repräsentative Umfragen vor der Wahl und am Wahltag sowie das Ergebnis der vorläufigen Auszählung am Wahlsonntag. In der Wählerwanderung werden aktuelle und frühere Nichtwähler berücksichtigt sowie Änderungen in der Zusammensetzung der Wählerschaft (zugezogene und weggezogene Wähler sowie neu hinzugekommene Erstwähler und verstorbene frühere Wähler).

Die Schätzung der Wanderungsströme ändert sich im Laufe des Wahlabends mehrmals (Zwischenstände), weil zunächst vorrangig die repräsentativen Umfragen und später verstärkt die Auszählungsergebnisse und schließlich das Ergebnis der vorläufigen Auszählung in die dargestellten Zahlen einfließen. Nach Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses wird eine abschließende Schätzung vorgenommen und veröffentlicht.

Über dieses Thema berichteten die tagesthemen am 24. September 2017 um 22:30 Uhr.

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KOMMENTARE

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m.g 25.09.2017 • 11:55 Uhr

Wer ist der Auslöser dieser Wählerwanderung?

Meiner Meinung nach eindeutig die verfehlte Politik vor allem der CDU/CSU und der SPD. Geworben wurde unter anderem mit den Worten "Soziale Gerechtigkeit". Doch genau das Gegenteil ist für viele Menschen in Deutschland, wie Behinderte, Kranke, Hartz IV Bezieher, Geringverdiener, Leiharbeiter, Minijobber u.a. der Fall. All diese Menschen wurden und werden auch zukünftig, vor allem von den Politikern der CDU/CSU, ins abseits gestellt. Trotz Wirtschaftsboom und hoher Einnahmen durch den Staat wurden und werden die untersten Bevölkerungsschichten kaum bedacht. Bestes Beispiel Hartz IV Bezieher bekommen ab dem 01.01.18 nur 7 Euro mehr zum Leben, stolze 416 Euro im Monat. Kein Vergleich zu vielen westlichen Ländern wie Österreich, Dänemark, Niederlande, Norwegen, Schweiz u.a. Jeder Mensch, auch die Bedürftigen bekommen nach Abzug der Wohnmiete Minimum 1 000 Euro und mehr zum Leben, s. Quelle: "Mindestabsicherung in Dänemark". Soziale Ungerechtigkeit in Deutschland, eindeutig.