Wahlplakate in Hannover. | Bildquelle: dpa

Kleine Parteien bei der Wahl Visionen der "Sonstigen"

Stand: 28.08.2017 16:45 Uhr

Das Programm der 2016 gegründeten Ein-Themen-Partei passt auf eine Seite: Sie will ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen, um "allen Menschen die Existenz zu sichern und eine demokratische Teilhabe am Gemeinwesen zu ermöglichen". Es soll jedem Menschen unabhängig von sonstigem Einkommen und ohne Gegenleistung zustehen. Die Partei verfolgt dabei die Idee eines freien und emanzipierten Menschen und spricht sich gegen totalitäre, faschistische oder undemokratische Bestrebungen und gegen Gewalt aus.

Bündnis Grundeinkommen
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Die Partei hat nur ein Thema: ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Wie genau das Grundeinkommen verwirklicht und finanziert werden soll, sagt die Partei nicht. Stattdessen fordert sie die Einsetzung einer Enquetekommission im Bundestag, die sich mit diesen Fragen befassen soll.

Parteigründerin und Bundesvorsitzende ist Susanne Wiest. Sie hat - animiert von der Volksinitiative zum Grundeinkommen in der Schweiz - zunächst eine Petition gestartet und später die Partei gegründet. Zweimal kandierte sie bereits für den Bundestag: 2009 als Parteilose, 2013 für die Piraten. In diesem Jahr ist sie mit ihrer neuen Partei bundesweit wählbar.

Über dieses Thema berichtete das Erste in der Sendung "ARD-Wahlcheck" am 28. August 2017 um 20:15 Uhr.

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