Ältere Urlauber sitzen auf einer Bank an der Strandpromenade an der Ostsee. | Bildquelle: dpa

Plus von mehr als drei Prozent Höhere Renten ab Juli

Stand: 20.03.2019 14:22 Uhr

Ab dem ersten Juli erhalten Rentner in Deutschland spürbar mehr Geld. Im Osten steigen die Bezüge stärker und gleichen sich damit weiter dem Niveau der Westrenten an. Bis 2024 sollen sie gleich sein.

Zum 1. Juli erhalten Rentner im Osten eine um 3,91 Prozent höhere Rente. In Westdeutschland steigen die Bezüge um 3,18 Prozentpunkte. Das teilte die Bundesregierung unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mit.

Das Rentenniveau steige leicht auf 48,16 Prozent an. Die Erhöhung fällt damit so aus, wie es eine erste Prognose im Herbst vorhergesagt hatte.

Hubertus Heil spricht im Bundestag | Bildquelle: dpa
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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

"Gute Lage am Arbeitsmarkt"

Zentrale Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Die dafür relevante Lohnsteigerung beträgt 2,39 Prozent in den alten Ländern und 2,99 Prozent in den neuen Ländern.

Nach den Worten von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) komme "die gute Lage am Arbeitsmarkt und die Lohnsteigerungen der Vergangenheit" jetzt bei den gut 20 Millionen Rentnern in Deutschland in Form von höheren Bezügen an.

Ostrenten gleichen sich an

Der aktuelle Rentenwert in den neuen Ländern steigt damit auf 96,5 Prozent des Rentenwerts West. Bisher waren es 95,8 Prozent.

Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums geht das nicht auf eine bessere Lohnentwicklung zurück, sondern auf die gesetzliche Regelung, das Ostrentenniveau an den Westen anzugleichen.

Arbeitsminister Heil erwartet, dass der Rentenwert Ost spätestens 2024 den Westwert erreichen werde.

Renten steigen zum 1. Juli deutlich an
Dirk Rodenkirch, ARD Berlin
20.03.2019 13:00 Uhr

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Über dieses Thema berichtete BR5 Aktuell am 20. März 2019 um 14:36 Uhr.

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