Kohlekraftwerk | Bildquelle: dpa

Warnung des Wirtschaftsministers Kohleausstieg - Altmaier bremst

Stand: 23.06.2018 17:38 Uhr

Am Dienstag trifft sich die sogenannte Kohlekommission zum ersten Mal. Sie soll ein Ausstiegsdatum aus der klimaschädlichen Kohleverstromung erarbeiten. Wirtschaftsminister Altmaier warnt vor zu großer Eile.

Vor dem Start der Beratungen in der Kohlekommission hat sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gegen einen schnellen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohleverstromung ausgesprochen.

Dies werde in Deutschland nicht vor dem Jahr 2030 geschehen, sagte Altmaier dem rbb. Der Kohleausstieg müsse sozialverträglich gestaltet werden. Es sei seine feste Absicht, erst über die Arbeitsplätze in der Branche und den Strukturwandel zu sprechen, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Der Strukturwandel sollte so verlaufen, dass am Ende mehr und nicht weniger Arbeitsplätze in der Region vorhanden seien.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier | Bildquelle: dpa
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Wirtschaftsminister Altmaier will den Kohleausstieg nicht überstürzen.

Erstes Treffen am Dienstag

Die Kommission will sich am Dienstag zum ersten Mal treffen und soll bis Ende des Jahres ein Datum für den Ausstieg aus der Kohleverstromung sowie Perspektiven für neue Jobs in den Braunkohleregionen im Rheinland und in der Lausitz erarbeiten. Allein in der Lausitz hängen bis zu 15.000 Arbeitsplätze an der Kohle.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 23. Juni 2018 um 17:43 Uhr.

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