Nach Veruntreuungsvorwürfen gegen die französische Präsidentschaftskandidation Le Pen fordert das EU-Parlament zu Unrecht gezahlte Beträge zurück. Le Pen soll mehr als 600.000 Euro veruntreut haben, bestreitet den Vorwurf jedoch.
Seife hat die türkische Stadt Edirne berühmt gemacht: Seit Zeiten des Osmanischen Reichs wird sie in Obstformen gegossen und bemalt. Ein Geschäftsmann will die duftenden Früchte nach Deutschland bringen. Von Uwe Lueb.
Für Sprachreisen nach Großbritannien braucht es nach dem Brexit einen Reisepass oder ein Visum. Dies schreckt viele Kinder und Jugendliche ab. Durch den Umsatzeinbruch gerät nun fast ein Drittel der Schulen in Existenznot.
Papst Franziskus hat die Ostermesse für eine klare Stellungnahme gegen den Krieg in der Ukraine genutzt. Er verglich ihn mit dem biblischen Bruderkonflikt zwischen Kain und Abel. Von Jörg Seisselberg.
Papst Franziskus hat vor Tausenden Gläubigen in Rom ein Ende des Ukraine-Kriegs gefordert und an Krisen weltweit erinnert. Der Frieden sei möglich, eine Pflicht und die vorrangige Verantwortung aller. Danach spendete er den Ostersegen.
Der Chef der islam-feindlichen Partei Stram Kurs hatte angekündigt, bei einer Demo einen Koran verbrennen zu wollen. Weil Schwedens Behörden die Kundgebungen der Rechtsextremisten genehmigten, protestierten Gegner. Es kam zu Ausschreitungen.
Die religiösen Feierlichkeiten von Christen, Muslimen und Juden an diesem Wochenende in Jerusalem sind erneut von Gewalt überschattet worden. Bei Ausschreitungen am Tempelberg wurden mehrere Menschen verletzt.
Bis zum Mittag hatte die russische Armee den verbliebenen ukrainischen Kämpfern Zeit gegeben, sich zu ergeben. Doch die haben ihre Waffen offenbar nicht niedergelegt. Die Ukrainer berichten nun von neuen, heftigen Attacken.
Im südafrikanischen Franschhoek sorgt "Pigcasso" für Begeisterung: Sie malt - mit Pinseln und Farbe. Das Maltalent der Sau entdeckte ihre Besitzerin zufällig. Nun sind die Bilder bald in Deutschland zu sehen. Von Jana Genth.
Papst Franziskus hat in der Osternachtfeier zu "Gesten des Friedens" aufgerufen. In einer emotionalen Ansprache wandte er sich direkt an den Bürgermeister der ukrainischen Stadt Melitopol. Von J. Seisselberg.
Sie unterscheide nicht zwischen schweren und leichten Waffen, sagt EU-Kommissionschefin von der Leyen. Die EU-Staaten sollten diese aber möglichst schnell in die Ukraine liefern. Zudem stellt die EU mehr Geld zur Verfügung und bereitet neue Sanktionen vor.
Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Die Entwicklung dieses Waffensystems erhöhe die Effizienz beim Einsatz von "taktischen Atomwaffen", berichteten die Staatsmedien.
Die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidation Le Pen soll zusammen mit Vertrauten 600.000 Euro veruntreut haben. Das wirft ihr die EU-Betrugsbehörde OLAF vor. Le Pen bestreitet die Vorwürfe, die französische Justiz prüft.
Sollte die russische Armee in Mariupol alle ukrainischen Soldaten "ausschalten", könne das das Ende der Verhandlungen bedeuten, so der ukrainische Präsident Selenskyj. Moskau will bereits alle gegnerischen Streitkräfte vertrieben haben.
Vor der Küste Libyens ist ein Boot mit Flüchtlingen an Bord gesunken - vermutlich kamen 35 Menschen ums Leben, viele werden noch vermisst. Unterdessen durfte in Sizilien das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen Trapani einlaufen.
Ostern in Jerusalem ist für christliche Pilger ein sehr emotionales Ereignis. Sie beten an den Orten, an denen Jesus vor über 2000 Jahren gelebt haben soll. Die Grabeskirche in der Altstadt steht dabei im Zentrum. Von Eva Lell.
Ostern beginnt auf Mallorca die Partysaison - aber ganz wie früher ist es nicht: Die Regionalregierung will den Ballermann-Tourismus seit Jahren zivilisieren und könnte mit ihrem Verhaltenskodex jetzt Erfolg haben. Von Franka Welz.
Kiews Bürgermeister Klitschko hat einen erneuten Beschuss der ukrainischen Hauptstadt gemeldet. Laut russischer Seite war eine Panzerfabrik das Ziel. Klitschko warnte Geflüchtete davor, in die Stadt zurückzukehren.
In einem Kiewer Theater haben die Proben wieder begonnen. Am Sonntag ist die Premiere eines Andersen-Märchens geplant. Das Schauspiel soll den Kindern, die viel leiden in diesem Krieg, Hoffnung geben. Von Silke Diettrich.
Nach einem halben Jahr an Bord der Raumstation "Tiangong" sind drei Taikonauten sicher in der Wüste Gobi gelandet. Die Chinesen absolvierten Außeneinsätze sowie Experimente und gaben vom All aus Physikunterricht.
Kairo erstickt am Verkehr. Die Regierung baut deshalb Straßen, historische Stätten verschwinden. Dieses Schicksal droht nun auch einem der ältesten Friedhöfe, auf dem auch arme Familien leben. Von Anne Allmeling.
Der ukrainische Außenminister Kuleba hat die Forderung nach schweren Waffen aus Deutschland erneuert. Die Ukraine zahle den Preis der zögerlichen deutschen Politik mit Menschenleben, sagte er im tagesthemen-Interview.
Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte soll von Raketen getroffen und laut dem ukrainischen Präsidentenberater Arestowytsch versenkt worden sein. Der Kreml spricht dagegen von "schweren Schäden" und einer seetüchtigen "Moskwa".
Der Verlust des Flaggschiffs trifft Russland empfindlich. Seine Schwarzmeerflotte ist über die Jahrhunderte vom Prestigeobjekt zum nationalen Mythos geworden. Im Ukraine-Krieg bringt sie wenig Ansehen. Von Jasper Steinlein.
Russland hat nach eigenen Angaben den Hafen von Mariupol unter seine Kontrolle gebracht. Verbliebene ukrainische Truppen seien eingekesselt - ohne Möglichkeit zur Flucht. Mariupols Bürgermeister widerspricht den Angaben.
Aus der Ukraine dringen immer mehr Berichte über sexualisierte Gewalttaten. Konfliktforscher Nagel erklärt, wann es in Kriegen dazu kommt und warum er den Begriff "Vergewaltigung als Kriegswaffe" nicht immer geeignet findet.
Ermittler im Auftrag der OSZE wollen "glaubwürdige Hinweise" für Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Ukraine gefunden haben. Der Chefankläger der Internationalen Strafgerichtshofs, Khan, nannte sogar die gesamte Ukraine einen "Tatort".
Die Vereinigten Staaten rüsten die Ukraine weiter auf: Zur Abwehr des russischen Einmarsches sollen zusätzlich im großen Stil Waffen und Munition an Kiew gehen. Die Liste der geplanten Lieferungen ist umfangreich.
Vor der erwarteten russischen Offensive in der Ostukraine haben die EU-Staaten beschlossen, ihre Militärhilfe um 500 Millionen Euro aufzustocken. Das Geld ist für Waffen, aber auch medizinische Ausrüstung oder Treibstoff bestimmt.
In Mariupol soll eine chemische Substanz gegen ukrainische Verteidiger der Stadt eingesetzt worden sein. Welche Informationen und Angaben liegen bislang vor? Wo genau soll der Einsatz stattgefunden haben? Von Patrick Gensing.
Fast zwei Drittel aller ukrainischen Kinder sind nach UN-Angaben seit Kriegsbeginn geflohen. Mindestens 142 Kinder starben bei den Kämpfen bislang. Nach ukrainischen Angaben wurden 121.000 Kinder zudem nach Russland gebracht.
Auf der Flucht verloren viele Ukrainer ihre Familienangehörigen aus den Augen. Nun beginnt die Suche: Manche versuchen es mit Aufrufen im Netz, andere mithilfe der Polizei. Das Rote Kreuz rechnet mit zahlreichen Vermissten. Von Olaf Bock.
Boris Zabarko entkam als Kind dem Terror der Nazis. Die Erinnerung an die Judenverfolgung ist seine Lebensaufgabe. Jetzt ist der 86-jährige Historiker wegen des Kriegs in der Ukraine nach Deutschland geflohen. Von T. Diekmann und W. Trefz.
Millionen Frauen sind in den vergangenen Wochen aus den umkämpften Gebieten in der Ukraine geflohen. Manche wollen allerdings das Land nicht verlassen - trotz der Bomben. Drei von ihnen berichten vom Alltag in Kiew. Von Silke Diettrich.
Finnland und Schweden könnten schon in wenigen Monaten der NATO beitreten. In der Allianz würden sie wohl mit offenen Armen empfangen werden - auch wenn der Schulterschluss nicht ohne Sorgen vonstatten ginge. Von Helga Schmidt.
Nun soll es ganz schnell gehen: Angesichts des Ukraine-Krieges will Finnland bereits in wenigen Wochen über einen möglichen Antrag zur Aufnahme in die NATO entscheiden. Moskau dürfte das als Provokation auffassen.
Nach den Schüssen in einer New Yorker U-Bahn mit zahlreichen Verletzten hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Der entscheidende Hinweis kam offenbar von dem Mann selbst. Ihm droht lebenslange Haft. Von P. Mücke
Der Starkregen in Südafrika hat mehr als 250 Menschen das Leben gekostet. Weil noch viele Personen vermisst werden, dürfte diese Zahl noch steigen. Immer lauter wird nun die Kritik an den Behörden. Von Jana Genth.
Wenige Tage nach Tropensturm "Megi" auf den Philippinen wird das Ausmaß des Unwetters sichtbarer. Die Zahl der geborgenen Toten verdoppelte sich zum Vortag. Viele Menschen werden vermisst. Die Schäden sind erheblich.
Immer wieder gelangen Flüchtlinge auf Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien. Nun will das Land illegale Migranten nach Ruanda ausfliegen, damit sie dort auf ihre Asylantrag-Entscheidung warten. Die Idee stößt auf heftige Kritik.
Nach der "Partygate"-Affäre hat Großbritanniens Premier Johnson eine Strafe bezahlt, sich entschuldigt - und will weitermachen. Doch die Opposition fordert seinen Rücktritt. Und auch die Bevölkerung ist empört. Von Gabi Biesinger.
Ein Gericht in London hat den Mörder des britischen Tory-Abgeordneten Amess zu lebenslanger Haft verurteilt. Der IS-Anhänger hatte den Politiker während dessen Bürgersprechstunde erstochen. Im Prozess zeigte er keine Reue.
Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl landete Amtsinhaber Macron vor der Rechtspopulistin Le Pen. Vor der Stichwahl schwören beide ihre Anhänger ein - und buhlen um Stimmen der unterlegenen Kandidaten. Von Stefanie Markert.
Sie will weniger spalten, gibt sich demütig und spricht von sozialer Gerechtigkeit: Le Pen will mit dieser Strategie nicht nur konservative Wähler gewinnen. Sie könnte damit auch ein anderes Lager ansprechen. Von Julia Borutta.
Amtsinhaber Macron muss für die Stichwahl in Frankreich auch Stimmen vom linken Rand gewinnen. Das dürfte nicht einfach werden. Denn dort ist er als "Präsident der Reichen" nicht immer gut gelitten. Von Sabine Wachs.
Mit dreimal so vielen Hungernden wie vor einigen Jahren wird allein in Westafrika für die kommenden Monate gerechnet. Deutschland werde sich von dieser Krise nicht abwenden, versichert Außenministerin Baerbock bei ihrem Besuch im Niger.
In den USA sorgt erneut ein tödlicher Polizeieinsatz für Proteste, bei dem ein schwarzer Mann gewaltsam ums Leben kam. Der junge Afroamerikaner war lediglich wegen eines falschen Nummernschilds angehalten worden.
Die Lage in Shanghai bleibt wegen des strikten Lockdown angespannt: Hilferufe von Bewohnern kursieren - sie klagen über Hunger und schlechte Versorgung. Ein Ende der Maßnahmen ist nicht in Sicht. Von B. Eyssel.
Hintergrund
Interaktiv
Die Region um Chinas Hauptstadt gehört zu den trockensten der Welt. Um mehr als 20 Millionen Einwohner mit Wasser zu versorgen, laufen riesige Kanäle vom Süden in den Norden des Landes. Auch das löst nicht alle Probleme. Von B. Eyssel.
In der Wüste Nevadas führten die USA in den 1950er- und 1960er-Jahren Atomtests durch. Die Strahlung verteilte sich weit im Land. Viele, die danach an Krebs erkrankten, kämpfen bis heute um Entschädigung. Von K. Klein.
Erstmals wird eine schwarze Frau Richterin am Obersten Gericht der USA. Der Senat bestätigte Ketanji Brown Jackson für das Amt. Präsident Biden hatte sie im Februar vorgeschlagen - und sprach von einer "historischen Kandidatin".
Immer mehr Frauen in Großbritannien spenden ihre Eizellen, um anderen zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Sie tun das aus altruistischen Gründen - denn Geld gibt es dafür kaum. Von Valerie Krall.
Das private Weltraumunternehmen SpaceX hat erstmals zahlende Gäste zur Internationalen Raumstation geschickt. Drei Geschäftsleute und ein ehemaliger NASA-Astronaut sollen am frühen Samstagmorgen an die ISS andocken. Von Florian Mayer.
Die Gräueltaten in der Ukraine werden begleitet von russischen Forderungen, alles Ukrainische zu zerstören. Experten sehen darin mehr als Kriegsverbrechen. Sie sprechen von Völkermord. Von Silvia Stöber.
FAQ
Interview
Europamagazin
Glaubwürdigkeit, Seriosität und Vielfalt: Dafür steht der Weltspiegel seit annähernd 60 Jahren. Jeden Sonntag um 18.30 Uhr berichten die ARD-Korrespondenten im Ersten über Themen aus aller Welt. weltspiegel
Das Europamagazin bietet Orientierung und aktuelle Information. Es macht politische Prozesse in der EU verständlich und gibt Einblicke in den Alltag der Europäer. Jeden Sonntag um 12.45 Uhr im Ersten. europamagazin
Die Korrespondentenwelt liefert Informationen über die Auslandsstudios und Berichtsgebiete der ARD. Die Korrespondenten des Hörfunks und des Fernsehens werden vorgestellt.
Trotz Kritik aus der Ukraine haben bei der Kreuzwegandacht in Rom eine Ukrainerin und eine Russin gemeinsam für ein Stück das Kreuz getragen. Kurzfristig änderte der Vatikan noch den dazu vorgelesenen Text. Von Lisa Weiß.
Laut WHO sind in Großbritannien mehrere Hepatitis-Fälle bei Kindern gemeldet worden, bei denen die bekannten Viren A, B, C, E und D im Labor ausgeschlossen wurden. In mehreren Fällen sei auch Corona nachgewiesen worden.
Laut Ukraine sind bei einem russischen Beschuss von Flüchtlingsbussen in der Ostukraine sieben Menschen getötet worden. Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit auf Luhansk. Moskau drohte aber auch mit dem Raketenbeschuss von Kiew.
Freude und Sorge in Jerusalem: Erstmals seit der Pandemie dürfen wieder ausländische Gäste bei der Karfreitagsprozession dabei sein. Doch weil Ostern, Ramadan und das Pessach-Fest auf einen Tag fallen, gibt es Spannungen und Gewalt. Von Eva Lell.
Mit Blick auf die russische Invasion der Ukraine wächst die Sorge, dass auch China dem Beispiel aus Moskau folgen könnte. Mit der Eroberung Taiwans hat Peking bereits gedroht - und heizt die Spannungen durch neue Manöver weiter an.
Russland konzentriert seine Angriffe offenbar verstärkt auf die Region Luhansk im Osten der Ukraine. Die dort lebende Bevölkerung soll heute über mehrere Fluchtkorridore in Sicherheit gebracht werden.
Mit Spannungen hatte Jerusalem gerechnet, wenn Juden, Christen und Muslime ihre heiligen Feste an einem Tag feiern. Schon am Morgen kam es zu Gewalt zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt.
Bisher war Annalena Baerbock vor allem auf internationalen Krisenkonferenzen zu sehen - in Afrika zeigt sich die Außenministerin von einer anderen Seite: Sie will auch die Menschen kennen lernen. Von Evi Seibert.
Mehr als 300 Menschen haben die Fluten in Südafrikas Küstenprovinz Kwazulu-Natal nicht überlebt. Inzwischen beginnen die Aufräumarbeiten. Die Schadenssumme kann bisher nicht beziffert werden, noch läuft die Nothilfe. Von Jana Genth.
Der Verdächtige nach den Schüssen in der New Yorker U-Bahn ist gefasst worden. Die Polizei nahm den 62-Jährigen fest. Bei dem Angriff am Dienstag waren 23 Menschen verletzt worden.