Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat das Treffen der G20-Außenminister in Neu-Delhi beherrscht - die Fronten blieben bis zuletzt verhärtet. Statt einer Abschlusserklärung gab es ein Ergebnispapier. Von C. Horn.
Beim Treffen der G20-Außenminister in Indien sprach Außenministerin Baerbock ihr Hauptanliegen an: Sie rief Russland auf, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Indiens Premier Modi rief die Mächte zur Geschlossenheit auf.
Brasiliens Präsident hat laut eigenen Angaben erneut internationale Friedensbemühungen angekündigt. Die Ukraine meldet, in Bachmut mehrere russische Angriffe abgewehrt zu haben. Der Liveblog vom Donnerstag zum Nachlesen.
Moskau vermeldet Angriffe "ukrainischer Nationalisten" in der russischen Oblast Brjansk, Präsident Putin hat deshalb für Freitag den nationalen Sicherheitsrat einberufen. Kiew spricht von einer "klassischen Provokation".
In Moldau wachsen die Sorgen, das Land könnte in den russischen Krieg gegen die Ukraine hineingezogen werden. Eine Rolle könnten dabei russische Soldaten spielen, die im abgespaltenen Gebiet Transnistrien stationiert sind. Von Stephan Laack.
In Bachmut wird die Lage für die ukrainische Armee immer schwieriger. Russische Soldaten versuchen unter großen Verlusten, die symbolträchtige Stadt im Osten des Landes einzukesseln. Steht sie vor dem Fall? Von Marc Dugge.
Der Druck auf die Stadt Bachmut steigt. Nach ukrainischen Angaben haben russische Truppen die eigenen Soldaten fast eingekesselt - es bleibe nur noch eine Straße für einen möglichen Rückzug. Weitere Waffenlieferungen seien dringend nötig.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wird immer wieder von Sabotageakten im verbündeten Belarus berichtet. Jetzt sollen Regimegegner nahe Minsk einen russischen Jet zerstört haben.
Das Weiße Haus überrascht mit einer Aussage zur Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Ursprünglich wollte US-Präsident Biden keine "Abrams"-Panzer liefern. Er habe aufgrund des Drucks aus Deutschland zugestimmt. Die Bundesregierung widerspricht.
Eigentlich hatte sich Polen besonders starkgemacht für ein möglichst weitreichendes Embargo für Öl aus Russland - und importierte trotzdem selbst weiter russisches Öl. Von Martin Adam.
In Finnland hat das Parlament mit breiter Mehrheit für einen NATO-Beitritt gestimmt. Nur die Türkei und Ungarn müssen die Aufnahme noch ratifizieren. Die Debatte in Budapest läuft bereits - eine Billigung gilt als sicher.
Vor einem Jahr beschloss die Schweiz, die EU-Sanktionen gegen Russland zu übernehmen. Seither wurden 7,5 Milliarden Schweizer Franken blockiert. Doch die Umsetzung der Sanktionen laufe viel zu passiv, sagen Kritiker. Von K. Hondl.
Von seinem Besuch in China erhofft sich Belarus' Machthaber Lukaschenko neben der Festigung einer alten Partnerschaft vor allem eins: den Druck westlicher Sanktionen gegen sein Land abzumildern. Von Benjamin Eyssel.
China hat mit einer "Friedensinitiative" zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine Aufsehen erregt. Ist das Land bereit, den Druck auf den Kreml zu erhöhen? Vieles spricht dafür, dass das Papier vor allem eigenen Interessen dient. Von Marie von Mallinckrodt.
Die Arbeitsbedingungen für ausländische Journalisten in China haben sich im vergangenen Jahr noch einmal verschlechtert. Laut einer Umfrage haben Druck, Überwachung und Einschüchterung weiter zugenommen. Von Ruth Kirchner.
Der britische Premier Sunak verkauft die Einigung mit der EU in Sachen Nordirland-Protokoll als großen Erfolg. Entscheidende Aspekte der Vereinbarung werden aber ganz unterschiedlich interpretiert. Von I. Köhler.
Als "Meilenstein" wird die Nordirland-Einigung mit der EU in der britischen Presse gefeiert. Unklar ist aber, wie viel Rückhalt Premier Sunak dabei in seiner Konservativen Partei hat. Von Christoph Prössl.
Der Iran hat zwei deutsche Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt und sie des Landes verwiesen. Sie sollen sich in "innere Angelegenheiten" eingemischt haben. Das Auswärtige Amt kritisierte den Schritt als "willkürlich und ungerechtfertigt".
Nun ist es offiziell: Inspektoren der Internationalen Atomenergieagentur haben in einer iranischen Atomanlage sehr hoch angereichterte Uranpartikel gefunden. Die Regierung in Teheran spricht von einer "nicht beabsichtigten Fluktuation".
Im Nordosten Syriens fürchten viele Menschen ein großangelegtes Comeback des IS. Angst machen ihnen nicht nur die vielen neuen Attentate der Terrormiliz, sondern auch eine "tickende Zeitbombe" ganz anderer Art. Von S. Riesche.
In Ägypten sind seit April Hunderte politische Gefangene freigekommen. Ein Täuschungsmanöver, sagen Menschenrechtler, denn sehr viel mehr Bürger seien seitdem verhaftet worden. Das könnte mit der hohen Inflation im Land zu tun haben. Von A. Stenzel.
Eine Serie von Vergiftungen an Mädchenschulen sorgt im Iran für Sorge und Wut. Knapp 100 Schülerinnen müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Sind religiöse Fanatiker dafür verantwortlich?
Er ist der Sohn des letzten Schahs und möchte im Iran einen Regimewechsel organisieren: Reza Pahlavi will die Opposition einen und plant die Zeit nach den Mullahs in einem demokratischen System. Doch er ist umstritten. Von Helga Schmidt.
Etwa zwei Millionen Syrer wohnen in den vom Erdbeben besonders stark betroffenen Gebieten der Türkei. Doch viele bekommen keine Hilfe - und werden zu Sündenböcken für das Leid der Menschen gemacht. Von Falah Elias.
Ein Mensch wurde getötet, 100 sind verletzt - in der Türkei hat es ein weiteres schweres Nachbeben gegeben. Präsident Erdogan bat um Vergebung für Verzögerungen bei der Erdbebenhilfe.
Nach dem Erdbeben im syrisch-türkischen Grenzgebiet sind Hunderttausende obdachlos und brauchen Hilfe. In Syrien kommt diese Hilfe nur schleppend an - wenn überhaupt. Dort sind viele Überlebende auf sich selbst gestellt. Von T. Bormann.
Rund drei Wochen nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien haben Flugzeuge erste Hilfsgüter der Europäischen Union nach Damaskus gebracht. Weitere Flüge in die Katastrophenregion sollen folgen.
Seit dem Erdbeben im Südosten der Türkei geht in Istanbul die Angst um. Experten sind sich sicher, dass auch der Millionen-Metropole am Bosporus in den nächsten Jahren ein großes Beben droht. Von M. Rosch.
Trotz der Erdbebenkatastrophe hält der türkische Präsident Erdogan am Termin für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen fest - zuvor war über eine Verschiebung spekuliert worden. Ob Erdogan wiedergewählt wird, ist laut derzeitigen Umfragen offen.
Nach der Zugkollision mit 57 Toten in Griechenland hat ein Bahnmitarbeiter die Verantwortung dafür übernommen. Die Regierung spricht von "menschlichen Fehlern", ihr Sprecher aber auch von staatlichem Versagen. Das Unglück wird zum Politikum. Von Moritz Pompl.
Nach dem schweren Zugunglück in Griechenland spricht die Regierung von menschlichem Versagen. Die Eisenbahngewerkschaft kritisiert dagegen "chronische Vernachlässigung" der Infrastruktur und kündigte Streiks an.
Weltweit verbieten immer mehr Behörden den Einsatz von TikTok auf Diensthandys. Die USA hatten im Dezember ein entsprechendes Gesetz verabschiedet - jetzt haben Beschäftigte der Bundesbehörden 30 Tage Zeit, um die App zu löschen.
Die kanadische Regierung hat TikTok auf ihren Diensthandys verboten. Sie folgt damit einem Schritt, den zuvor auch schon die EU-Kommission aus Sorge vor chinesischer Spionage gemacht hatte.
Die USA wollen Waffen und Munition im Wert von 619 Millionen Dollar nach Taiwan schicken. Die jetzt genehmigte Lieferung geschieht vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit China, das weiter Anspruch auf den Inselstaat erhebt.
1500 Fälle in 96 Ländern: Am "Havanna-Syndrom" sind viele US-Botschaftsmitarbeiter erkrankt. Eine Untersuchung der US-Geheimdienste hat jedoch keine Erklärung für die rätselhafte Krankheit gefunden.
Mehrfach hat der US-Sender Fox News behauptet, die Präsidentschaftswahl 2020 sei dem damaligen Amtsinhaber Trump gestohlen worden. Jetzt räumte Eigentümer Murdoch ein: Es sei bewusst gelogen worden. Der Fall könnte die Berichterstattung verändern. Von A. Bartram.
Ex-Präsident Trump behauptet bis heute, die US-Wahl 2020 sei manipuliert worden. Der US-Sender Fox News verbreitete einiger dieser Falschbehauptungen - wie dessen Chef Murdoch nun in einer Aussage unter Eid zugab.
Laut einem Medienbericht gibt es in den USA Tausende ausgebeutete Migrantenkinder: Sie arbeiteten teils sogar in Nachtschichten. In der Kritik steht vor allem Minister Becerra - Präsident Biden nahm ihn in Schutz.
Auch drei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie wird weiter gerätselt: Woher genau stammt das Virus? In den USA kommen die Behörden zu unterschiedlichen Einschätzungen. Das nutzt die Opposition für Kritik. Von S. Hesse.
Beim Durchfliegen von Turbulenzen über den USA sind Passagiere eines Lufthansa-Fluges verletzt worden. Die Maschine landete danach außerplanmäßig in Washington. Auch bei einem Condor-Flug sorgten Turbulenzen für Verletzte.
Nach den Ausschreitungen im palästinensischen Huwara forderte der israelische Finanzministers Smotrich, das Dorf "auszuradieren". Die USA haben diese Aussagen nun scharf kritisiert.
Blockierte Straßen, Verletzte, Festnahmen: In Israel werden die Proteste gegen die Justizreform heftiger. Trotzdem hat die Regierungsmehrheit sie in der Knesset vorangebracht - die Opposition boykottierte die Abstimmungen.
Nur wenige Stunden nach einem palästinensischen Anschlag auf zwei Israelis im Westjordanland ist es dort zu mutmaßlichen Racheaktionen jüdischer Siedler gekommen: Diese setzten am Ort des tödlichen Anschlags palästinensische Häuser und Fahrzeuge in Brand.
Israels Regierung arbeitet daran, die Todesstrafe für Terroristen einzuführen - für Fälle wie den jüngsten Anschlag im Westjordanland, bei dem zwei israelische Siedler getötet wurden. Die Attacke überschattete auch ein Treffen in Jordanien und führte abends zu Ausschreitungen.
Elf Stunden Ruhe täglich stehen Arbeitnehmern zu - dies gilt auch vor oder nach freien Tagen. Der Europäische Gerichtshof stellte außerdem klar, dass die tägliche Ruhezeit nicht Teil der wöchentlichen Ruhezeit ist, sondern es sich um zwei autonome Rechte handelt.
Nach dem Bootsunglück vor der italienischen Küste ist die Zahl der Toten auf 67 gestiegen. Angehörige kamen aus vielen Orten Europas in die Stadt Crotone, um die Opfer zu betrauern. Inzwischen entbrannte eine Debatte um den Rettungseinsatz.
Die Suche nach weiteren Opfern der Katastrophe vor Italiens Küste wird fortgesetzt. Bisher wurden 62 Todesopfer geborgen, unter ihnen viele Kinder. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.
In Italien hat die größte Oppositionspartei eine neue Vorsitzende. In einer Basisabstimmung wählten die Sozialdemokraten überraschend die Parteilinke Schlein. Sie gewann gegen den als Favoriten geltenden Bonaccini. Von Jörg Seisselberg.
Die EU-Staaten sind sich über die künftige Rolle der Atomenergie uneins. Bei einem Treffen vereinbarten nun elf Staaten, darunter Frankreich, die Kernkraft-Kooperation auszubauen. Deutschland lehnt das strikt ab.
Bei der EU in Brüssel scheint alles klar zu sein, was das Gesetz für ein Verbrenner-Aus ab 2035 angeht. Die in einer deutschen Boulevard-Zeitung geäußerte Drohung von Bundesverkehrsminister Wissing hat aber für Verwunderung gesorgt. Von Holger Beckmann.
In der gesamten Europäischen Union soll künftig begleitetes Autofahren ab 17 Jahren erlaubt sein. Die Initiative ist Teil eines nun vorgestellten Maßnahmenpakets der EU-Kommission. Die Behörde will zudem den Führerschein digitalisieren.
Bei Vermittlungsgesprächen in Brüssel haben die Spitzenpolitiker Serbiens und des Kosovo einen Plan zur Normalisierung der Beziehungen angenommen. Ziele sind laut EU-Angaben unter anderem ein freier Grenzverkehr und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Die EU-Kommission will im Kosovo-Konflikt eine Einigung. Der kosovarische Premierminister Kurti und Serbiens Präsident Vucic sind hierzu nach Brüssel eingeladen. Was sind die strittigen Fragen und wie festgefahren ist die Lage?
Die frühere Kolonialmacht Frankreich verliert in Afrika zunehmend an Einfluss. Präsident Macron kündigte nun den Abzug weiterer Soldaten an. Zugleich warnte er davor, Russland und China auf dem Kontinent das Feld zu überlassen.
Der Chef des französischen Fußballverbands ist nach schweren Vorwürfen zurückgetreten. Sexuelle Belästigung, Alkoholmissbrauch und Missmanagement spielen eine Rolle. Von Stefanie Markert.
Seit mehr als einem Monat hat es in Frankreich nicht geregnet - ein Rekord. Bereits jetzt im Winter gibt es Orte ohne fließendes Wasser. Und dazu tritt die drängende Frage, wie dramatisch die Situation im Sommer wird. Von Friederike Hofmann.
Schnee und Regen haben auf der Urlaubsinsel Mallorca für Chaos gesorgt. Es kam zu Überschwemmungen und mehreren Notlagen. Die Aufräumarbeiten sind bereits angelaufen - auch die nationale Katastrophenschutzeinheit hilft.
Ein Stromausfall hat das Leben in weiten Teilen Argentiniens zum Erliegen gebracht. Bis zu 20 Millionen Menschen waren zeitweise ohne öffentliche Elektrizität und - bei Rekordtemperaturen - ohne funktionierende Klimaanlage.
Nicht alles ist bei der Präsidentenwahl am vergangenen Wochenende in Nigeria glatt gelaufen - und auch das Endergebnis ließ auf sich warten. Die Wahlkommission erklärte am Morgen nun den Kandidaten der Regierungspartei zum Sieger.
Bei den gestrigen Wahlen in Nigeria haben viele Wahllokale mit Verspätung geöffnet. Teilweise fehlte es an Unterlagen und Personal. Deshalb öffnen mehr als 140 Wahllokale heute noch einmal. Von Dunja Sadaqi.
In Nigeria waren rund 90 Millionen Menschen aufgerufen, einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament zu wählen. Es ist die größte Wahl Afrikas - ganz reibungslos lief sie nicht. Im Rennen um die Präsidentschaft wird mit einer Stichwahl gerechnet. Von Dunja Sadaqi.
Ghana und die Elfenbeinküste haben Arbeitskräfte und Agrarrohstoffe wie Kakao im Überfluss. Beides braucht die deutsche Wirtschaft dringend. Was kann der Besuch der Minister Heil und Schulze in der Region bewirken? Von N. Hahn.
Kohle statt grüner Energie: Trotz globaler Bemühungen, Treibhausgase zu reduzieren, baut China laut einer Studie verstärkt Kohlekraftwerke. Forschende sprechen von einer "außergewöhnlichen" Geschwindigkeit bei der Umsetzung.
Nachdem der Start am Montag abgebrochen worden war, ist die SpaceX-Rakete nun auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Die vierköpfige "Crew-6" soll die derzeitige "Crew-5" ablösen und sechs Monate auf der ISS bleiben.
Es gab Probleme an der Zündanlage - deshalb ist der Abflug der "Crew Dragon"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgebrochen worden. Wann ein neuer Versuch unternommen wird, ist nicht bekannt.
So viel wurde noch nie für ein Kandinsky-Werk gezahlt: Das Ölgemälde "Murnau mit Kirche II" ist zu einem Rekordpreis von 45 Millionen Dollar versteigert worden.
Interaktiv
Hintergrund
Beautywahn und Gamingsucht gehören zu den Schattenseiten des Internetzeitalters. Welche Möglichkeiten gibt es, diese zu bekämpfen? Der Ideenimport-Podcast schaut in Südkorea und Norwegen nach Ansätzen und möglichen Vorbildern.
15 Jahre nach Erlangung der Unabhängigkeit sehen viele Kosovaren die Entwicklung ihres Landes als Erfolgsgeschichte. Der Kosovo hofft auf einen Beitritt zur EU, doch ein wichtiges Problem bleibt ungelöst. Von S. Hahne.
Ein Ende der Staatskrise in Peru ist nicht in Sicht. Die zunehmend wütende arme Landbevölkerung fordert Neuwahlen und eine neue Verfassung, doch das scheint im zerstrittenen Land weiter völlig unrealistisch. Von L. Schwarzkopf und M. Ebert.
Dichter, Politiker, Revolutionär - Pablo Neruda starb vor fast 50 Jahren. Sein mysteriöser Tod gibt bis heute Rätsel auf. Neue Laboruntersuchungen sollen jetzt Aufschluss geben. Von A. Herrberg und N. Laube.
Nach der Rücktrittsankündigung von Schottlands Premierministerin Sturgeon wird über die Gründe für den Schritt spekuliert: neben persönlichen gibt es offenbar auch politische. Ihr größtes Ziel hat sie nicht erreicht. Von C. Prössl.
Tausende Tote, unzählige Verletzte und Millionen Obdachlose. Das Erdbeben hat für Leid und Elend gesorgt. In Syrien scheint der einzige Gewinner der Katastrophe Machthaber Assad zu sein. Von Tilo Spanhel.
Mit Millionen Euro unterstützt die EU-Kommission humanitäre Projekte in den palästinensischen Gebieten. Dutzende Gebäude wurden von israelischen Sicherheitskräften abgerissen. Jetzt fordert die EU Schadensersatz. Von S. von der Tann.
Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine bedeutet: ein Jahr verbrecherischer Angriffe auf die Menschen im Land, meint Eckart Aretz. Der Westen muss nun die Frage beantworten, was es heißt, dass die Ukraine nicht verlieren darf.
Was bezweckte Kreml-Chef Putin mit seiner Rede - und mit der Aufhebung des Abrüstungsvertrags "New Start"? Das erklärt Sarah Pagung, Russland- und Sicherheitsexpertin bei der Körber-Stiftung, im Interview.
Russland rechtfertigt den Überfall auf die Ukraine als Akt der Selbstverteidigung gegen Nazis in der Ukraine und Faschisten im Westen. Diese Propaganda hat eine lange Tradition. Von Stephan Laack.
Russlands Präsident Putin hat in einer Rede an die Menschen seines Landes westliche Eliten für die Eskalation in der Ukraine verantwortlich gemacht. Putin habe den Bezug zur Realität verloren, sagte der ukrainische Präsidentenberater Podolyak.
Interview
Reportage
Ob gegen Frauen, Männer oder Kinder gerichtet - Ausmaß und Brutalität von sexueller Gewalt durch russische Soldaten sind erschreckend. Laut UN wird diese Form der Gewalt systematisch eingesetzt. Von S. Petersohn und V. Molchanova.
Nach Aussage vieler ukrainischer Opfer organisierten russische Kommandanten Vergewaltigungen durch ihre Soldaten, sagt die Forscherin zu sexueller Gewalt im Krieg, Marta Havryshko. Sie seien eine Waffe wie Bomben und Raketen.
Ein Jahr nach Beginn der Ukraine-Invasion gilt Ursula von der Leyen als so mächtig wie noch niemand vor ihr an der Spitze der EU-Kommission. Die Abstimmung zwischen Brüssel und den USA sind eng wie lang nicht. Von H. Schmidt.
Noch kurz vor dem Beginn des Ukraine-Krieges versuchten Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, Russland von der Invasion abzuhalten. Deutschlands Botschafterin Leendertse erinnert sich an die dramatischen Stunden. Von Antje Passenheim.
Großbritannien lieferte nach Kriegsbeginn früher als andere Staaten Waffen an die Ukraine. Die Unterstützung aus London hat auch historische Gründe - und ist innenpolitisch nützlich. Von C. Prössl.
Die Aussichten auf Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sind denkbar schlecht, sagt die Konfliktforscherin Deitelhoff. Dennoch gebe es Berührungspunkte. Im Interview skizziert sie, wer vermitteln könnte - und was vorher nicht geschehen sollte.
Die britische Sanktionsliste umfasst mehr als 1500 russische Bürger - doch für viele Oligarchen aus Russland geht das Leben in London fast ungestört weiter. Ein Grund könnten großzügige Spenden an die Tories sein. Von C. Prössl.
Mit seiner Reise in ein Kriegsgebiet ist US-Präsident Biden ein großes Risiko eingegangen, meint Katrin Brand. Offenbar wollte er in Kiew Führung zeigen und Solidarität mit der Ukraine. Doch Biden weiß auch: Es wird nicht einfacher werden - für alle.
Boris Wischnewski ist einer der letzten namhaften Oppositionspolitiker, die sich aktuell noch in Russland und in Freiheit befinden. Er will weitermachen und erklärt im Interview, politische Veränderungen seien langfristig unvermeidlich.
Die Verluste der russischen Armee in der Ukraine sind nur selten Thema in der russischen Öffentlichkeit. Kritik an der Kriegsführung ist nur Hardlinern gestattet - allen anderen drohen drastische Strafen. Von C. Nagel.
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die NATO verändert - gezwungenermaßen. Denn Putin und sein Überfall haben die Schwächen des Bündnisses schonungslos offengelegt. Von Helga Schmidt.
Vor rund einem Jahr wurde er noch verlängert - nun will Russland den "New Start"-Vertrag aussetzen. Worum geht es in dem Abkommen - und was bedeutet der russische Schritt für die atomare Abrüstung?
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Polens internationale Rolle verändert. Lange als Problemfall in der EU kritisiert, sieht man sich in Warschau als neues Zentrum Europas. Diese Einschätzung hat viel mit dem Verhältnis zu Deutschland zu tun. Von M. Adam.
Seit fast einem Jahr bestimmen Luftalarme den Alltag der Ukrainer im Krieg. Eine WDR-Datenanalyse von mehr als 30.000 Alarmen zeigt, wie die Bedrohung zum Dauerzustand geworden ist. Von E. Riedlinger und C. Basl.
Die Ukraine hofft auf Fortschritte durch das Treffen mit der EU-Kommission in Kiew. Im ARD-Interview erklärt Präsidentenberater Mychajlo Podoljak, er begreife die Korruption im Land als "innere Front", die bekämpft werden muss.
Die Suche nach Beweisen für russische Kriegsverbrechen in der Ukraine läuft. Doch vor welchen Gerichten könnte überhaupt Anklage erhoben werden? Gegen wen? Und was sind dabei die Hürden? Von F. Bräutigam.
Den russische Aggression gegen die Ukraine begleiten Behauptungen, Verschwörungsmythen und Desinformation, die als Rechtfertigung dienen. Die bekanntesten Aussagen - und Fakten dazu.
Die rund 100 Auslands-Korrespondentinnen und Korrespondenten sind das Rückgrat der ARD-Nachrichtensendungen. Sie berichten aus 30 Studios weltweit - im Fernsehen, im Hörfunk und Online.