Emmanuel Macron mit Angela Merkel,  Donald Trump und Wladimir Putin | Bildquelle: REUTERS

Weltkriegsgedenken in Paris Frankreichs Appell an die Welt

Stand: 11.11.2018 14:07 Uhr

Dutzende Staats- und Regierungschefs haben in einer feierlichen Zermonie vor dem Pariser Triumphbogen an das Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert. Frankreichs Präsident Macron warnte vor den Gefahren des Nationalismus.

Rund 70 Staats- und Regierungschefs haben in Paris des Endes des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gedacht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnte in einer bewegenden Rede vor der Zerbrechlichkeit des Friedens und den Gefahren des Nationalismus. Ein Rückzug auf sich selbst, Gewalt und Beherrschung seien hingegen keine Lösung, sagte er: "Patriotismus ist (...) genau das Gegenteil von Nationalismus". Seine Worte schienen auch an US-Präsident Donald Trump gerichtet zu sein, der mit versteinertem Gesicht zuhörte.

Zentrale Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkrieges in Paris
tagesschau 17:10 Uhr, 11.11.2018, Tom Schneider, ARD Paris

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"Die Spuren dieses Kriegs gingen nie fort", sagte der Gastgeber weiter. "Die alten Dämonen steigen wieder auf", warnte er. "Wir müssen vor unseren Völkern unsere wahre und riesige Verantwortung bestätigen. Wenn man sagt unsere Interessen zuerst, was auch immer mit den anderen passiert, radiert man das kostbarste Ding aus, das eine Nation haben kann, das sie leben lässt, das sie groß macht und das am wichtigsten ist: ihre moralischen Werte", sagte Macron. Zum Abschluss appellierte er, für eine bessere Welt zu kämpfen.

Neben Trump waren auch der russische Präsident Wladimir Putin sowie Kanzlerin Angela Merkel gekommen. Der Waffenstillstand war 1918 um 11.00 Uhr in Kraft getreten.

Der französische Präsident Emmanuel Macron | Bildquelle: BENOIT TESSIER/POOL/EPA-EFE/REX/
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Präsident Emmanuel Macron rief zum Kampf für eine bessere Welt auf.

Gedenken an die gefallenen Soldaten

Im Gedenken an die gefallenen Soldaten fachte Macron die Ewige Flamme unter dem Pariser Triumphbogen symbolisch neu an. Das Feuer war 1923 zum ersten Mal entzündet worden und gehört zu einem Grabmal, in dem 1921 der Leichnam eines nicht identifizierten Gefallenen bestattet wurde. Das sogenannte Grabmal des unbekannten Soldaten soll an die rund 1,4 Millionen französischen Soldaten erinnern, die im Ersten Weltkrieg getötet wurden oder verschollen sind.

Konturen von Soldaten in den Sand | Bildquelle: dpa
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Konturen von Soldaten im Sand.

Eine Schülerin las bei der Gedenkfeier Auszüge aus einem Roman des deutschen Soldaten und Schriftstellers Erich Maria Remarque vor. "Da stehen wir und sollten lachen und brüllen vor Vergnügen - und haben doch ein flaues Gefühl im Magen", lautete einer der zitierten Sätze, die Remarque zum Kriegsende geschrieben hatte. "Das war eine furchtbare Welt und ein schweres Leben".

Weltweit läuten die Glocken

Anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren läuteten in Frankreich überall die Glocken. Die Gemeinden in Frankreich waren dazu aufgerufen, sich daran zu beteiligen und so der Millionen Opfer des Krieges zu gedenken und den gefallenen Soldaten Tribut zu zollen.

Um 13.30 Uhr läuteten weltweit die Glocken. Die Initiative dazu ging von Großbritannien und Deutschland aus. Im Berliner Dom stand am Vormittag ein Ökumenischer Gedenkgottesdienst auf dem Programm, der unter anderem von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz veranstaltet wird.

Sabine Rau, ARD Paris, über die Botschaft der Feierlichkeiten
tagesschau 17:10 Uhr, 11.11.2018

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 11. November 2018 um 13:00 Uhr.

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