Oppositionsanhänger demonstrieren in Caracas. | Bildquelle: AFP

Demonstrationen in Venezuela Der Kampf um die Zahlen

Stand: 03.02.2019 17:55 Uhr

Wie viele Menschen gingen in Venezuela auf die Straße - und vor allem: für wen? Nach den Massendemonstrationen gegen und für Maduro hat der Kampf um die Deutungshoheit begonnen.

Von Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko-Stadt

Nach den massivsten Antiregierungsdemonstrationen seit Jahren tobt in Venezuela der Kampf um die Zahlen: Regierungsunabhängige Medien berichten von Millionen Menschen, die landesweit gegen die sozialistische Regierung von Nicolás Maduro auf die Straßen gegangen sind. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die Menschenmassen in vielen Städten des Landes zeigen.

Offizielle Zahlen gibt es nicht. Die sozialistische Regierung unterdrückt die Berichterstattung über die Proteste und hat die Pressezensur verstärkt. Staatliche Medien berichten lediglich über eine Maduro-Kundgebung in der Hauptstadt Caracas. Allerdings spricht selbst der regierungsnahe Sender Telesur dabei nur von Tausenden Teilnehmern.

Ultimatum mehrerer EU-Staaten läuft aus
tagesschau 20:00 Uhr, 03.02.2019, Xenia Böttcher, ARD Mexiko-Stadt

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Maduro: Volk bewaffnet sich

Maduro sagte in einem Interview für das spanische Fernsehen, das Volk sei dabei, sich zu bewaffnen. 50.000 Volkseinheiten würden gebildet, die das Vaterland verteidigen sollten. Dabei handele es sich um Bürger, die ein militärisches Training absolviert hätten und Waffen von der Armee erhielten. In dem Interview lehnte er vorgezogene Präsidentschaftswahlen ab.

Heute endet ein Ultimatum mehrerer europäischer Staaten, darunter Deutschland, das die Ausrufung fairer, freier Wahlen fordert. Andernfalls würde man den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkennen.

Venezuela - Druck auf Maduro steigt
Anne-Katrin Mellmann, ARD Mexico City
03.02.2019 17:57 Uhr

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Über dieses Thema berichtete B5 aktuell am 03. Februar 2019 um 18:06 Uhr.

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