Eine Yacht ist vom Hurrikan "Zeta" im Süden der USA an Land gespült worden. | dpa

Südosten der USA Mindestens sechs Tote durch Hurrikan "Zeta"

Stand: 30.10.2020 11:59 Uhr

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde war Hurrikan "Zeta" am Mittwoch auf Land getroffen. Jetzt ziehen sieben US-Bundesstaaten eine bittere Bilanz: Der Sturm hat gewaltige Schäden verursacht.

Mindestens sechs Menschen sind durch den Hurrikan "Zeta" im Südosten der USA ums Leben gekommen. Bei Millionen Menschen fiel der Strom aus, nachdem der Wirbelsturm am Mittwoch im US-Bundesstaat Louisiana auf Land getroffen war. Gebäude wurden zerstört und Tausende Bäume umgerissen. Das ist die vorläufige Bilanz der Behörden.

Von der Golfküste bis nach Atlanta musste die Bevölkerung Trümmer beseitigen. In Atlanta und New Orleans wichen Autofahrer Baumstämmen auf Straßen aus und navigierten über Kreuzungen ohne Ampeln. In insgesamt sieben Bundesstaaten fiel in 2,6 Millionen Haushalten zeitweise der Strom aus.

Helfer sollen Corona-Schutzmasken tragen

"Zeta" war am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern im Südosten Louisianas auf Land getroffen. Der Wirbelsturm zog schnell weiter in Richtung New Orleans und Mississippi. Über Alabama und Florida schwächte er sich ab und tobte schließlich über North Carolina mit Spitzengeschwindigkeiten von 95 Kilometern pro Stunde.

Louisianas Gouverneur John Bel Edwards sagte, der Sturm habe große Schäden angerichtet. Die Nationalgarde von Louisiana solle bei Such- und Rettungsarbeiten assistieren. Edwards erinnerte die Helfer daran, die Gefahren der Corona-Pandemie nicht außer Acht zu lassen: "Bietet Hilfe an, aber tut es mit einer Maske", sagte er.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 30. Oktober 2020 um 11:00 Uhr.