Die Karawane aus Flüchtlingen auf dem Weg Richtung US-amerikanische Grenze | Bildquelle: AFP

Migration in die USA Trump droht mit Militäreinsatz

Stand: 18.10.2018 14:34 Uhr

Tausende Menschen aus Honduras haben sich zu Fuß auf den Weg in die USA gemacht. US-Präsident Trump drohte, die Grenzen zu schließen - zur Not auch mithilfe des Militärs.

Auf der Flucht vor Armut und Bandenkriminialitä haben sich Tausende Menschen aus Honduras auf den Weg in den Norden gemacht. Sie zogen nach Guatemala oder El Salvador und wollen von dort über Mexiko bis in die USA gelangen.

Die Massenflucht bringt die Regierungen von Honduras, Guatemala und El Salvador in eine schwierige Lage, weil die US-Regierung eine ungeordnete Einwanderung auf jeden Fall verhindern will. Trump hatte am Dienstag via Twitter gedroht, seine Regierung werde den zentralamerikanischen Ländern alle finanziellen Hilfen streichen, wenn sie diese Menschen "mit der Absicht, illegal in unser Land zu kommen", bis in die Vereinigten Staaten ziehen ließen.

Schließung der US-mexikanischen Grenze droht

Nun schrieb er auf Twitter, er müsse Mexiko bitten, diesen "Ansturm" zu stoppen, andernfalls werde er das US-Militär einschalten.

Nach Angaben der UN passieren jährlich mehr als eine halbe Million Menschen illegal Mexikos südliche Grenze, um von dort in die USA zu gelangen. Trump will eine Mauer an der US-Grenze zu Mexiko errichten, um die Einwanderung zu stoppen.

Tausende Migranten aus Honduras wandern in Richtung US-Grenze
tagesschau 12:00 Uhr, 18.10.2018, Xenia Böttcher, ARD Mexiko

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 18. Oktober 2018 um 12:00 Uhr.

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