Guarda, im Nordwesten Spaniens | Bildquelle: AFP

Südeuropa Mehrere Tote nach heftigen Unwettern

Stand: 22.12.2019 16:10 Uhr

Sturmböen und überflutete Straßen: Im Süden Europas sorgen Winterstürme für teils chaotische Zustände. Mindestens zehn Menschen kamen in Spanien, Italien und Portugal ums Leben.

Bei heftigen Unwettern in Südeuropa sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. In Spanien und Portugal starben seit Mittwoch mindestens sieben Menschen. In Italien kamen drei Menschen ums Leben.

Im Nordosten des Landes wurde ein Autofahrer getötet, als er mit seinem Wagen auf eine überflutete Straße fuhr. In Firenzuola nahe Florenz starb ein Mann, der mit seinem Motorrad in einen Fluss gestürzt war. In Neapel, im Südwesten des Landes, wurde ein Mann von einem umstürzenden Baum getötet. Etwa ein Drittel der Lagunenstadt Venedig war überflutet.

Nach Angaben spanischer Behörden starb in Madrid eine 32-jährige Südkoreanerin, die von einem herunterfallenden Gebäudeteil getroffen worden war. Zudem ertrank am Freitag ein 68-jähriger Surfer aus den Niederlanden in der südwestlichen Provinz Huelva. Auf dem Mittelmeer nahe der südfranzösischen Hafenstadt Marseille wird ein Mann vermisst, der am Freitag von einem Segelschiff ins Meer gestürzt war. Ein mit ihm verunglückter Mann konnte gerettet werden.

Tote nach schweren Unwettern in Südeuropa
tagesschau 20:00 Uhr, 22.12.2019

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Erst "Elsa" dann "Fabien"

Nachdem gerade erst der Sturm "Elsa" über Westeuropa gezogen war, folgte am Samstag das Sturmtief "Fabien" - mit Sturmböen von bis zu 170 Kilometer pro Stunde in Galicien im Nordwesten Spaniens. An der gesamten Küste Galiciens und im benachbarten Asturien galt wegen des starken Winds und hoher Wellen die höchste Alarmstufe Rot. In Madrid wurden acht Parks wegen des Sturms geschlossen.

In Frankreich warnte der Wetterdienst vor Sturmböen von bis zu 140 Kilometern pro Stunde im Südwesten des Landes und 180 Kilometern pro Stunde auf der Insel Korsika. In 18 Départements wurde die zweithöchste Alarmstufe Orange ausgerufen.

Auf Korsika trat nach starken Regenfällen unter anderem der Fluss Gravona über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßen sowie das Rollfeld des Flughafens der Stadt Ajaccio. Ein Behördensprecher sprach von einer "Jahrhundertflut".

Feuerwehrmänner helfen einer Frau in Portugal aus den überschwemmten Häusern zu kommen. | Bildquelle: PAULO NOVAIS/EPA-EFE/REX
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In Portugal mussten viele Menschen von der Feuerwehr evakuiert werden.

Überschwemmte Häuser in La Coruna, Spanien | Bildquelle: Oscar Corral/EPA-EFE/REX
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Im spanischen La Coruna wurden zahlreiche Häuser überschwemmt.

Zahlreiche Straßen gesperrt

Alle Flughäfen der Insel wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen, der Fährverkehr war bereits zuvor eingestellt worden. An der Côte d'Azur meldeten die Behörden im Département Alpes-Maritimes rund 150 Feuerwehreinsätze sowie mehrere Schlammlawinen bei Menton nahe der italienischen Grenze. Zahlreiche Straßen sind gesperrt.

Bereits am Freitag wurde ein seit Anfang Dezember vermisster Mann tot aus einem Bach nahe Mandelieu-la-Napoule westlich von Cannes geborgen. Die Zahl der bei den jüngsten Unwettern in Frankreich umgekommenen Menschen stieg damit auf insgesamt 14 Tote in einem Monat.

Spanien: Zahl der Unwetter-Toten steigt weiter an
Oliver Neuroth, ARD Madrid
22.12.2019 17:18 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 22. Dezember 2019 um 10:00 Uhr.

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