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Unwetter in Italien Hagelkörner "so groß wie Orangen"

Stand: 11.07.2019 02:04 Uhr

Unwetter mit Hagelkörnern in der Größe von Apfelsinen haben an der italienischen Adriaküste mehrere Menschen verletzt. In Griechenland forderten Unwetter mehrere Todesopfer.

Sonnenschirme fliegen durch die Luft, Sonnenliegen sind zerstört: Ein heftiges Unwetter mit Hagel und Sturmböen ist mitten in der Urlaubssaison über Teile der italienischen Adriaküste hinweggezogen. Betroffen waren laut Wetterdienst 3BMeteo vor allem die Regionen Emilia-Romagna um Rimini, die Marken um die Stadt Ancona und die Abruzzen. In der Stadt Pescara wurden 18 Menschen verletzt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. In der Nähe von Ancona sei ein Mensch an einem Blitzschlag gestorben.

Unwetter in Italien verwüstet mehrere Küstenorte
tagesschau 20:00 Uhr, 10.07.2019

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Auf Videos ist zu sehen, wie sich über einem Strand in den Abruzzen dunkle Wolken zusammenbrauen und heftiger Wind peitscht. Menschen bringen sich in Sicherheit. Ansa berichtete in Pescara von Hagelkörnern "so groß wie Orangen".

Bilder von einem Strand in Numana bei Ancona zeigen, wie Strandbäder vollkommen zerstört sind. Bürgermeister Gianluigi Tombolini sprach auf Facebook von "gewaltigen Schäden". Die Feuerwehr berichtete auf Twitter von Dutzenden Einsätzen, umgestürzten Bäumen und überschwemmten Straßen.

Mehrere Todesopfer bei Unwetter in Nordgriechenland

Im Nordern Griechenland kostete ein heftiges Unwetter mindestens sechs Menschen das Leben. Die Feuerwehr sprach von stürmischem Wind und starkem Regenfall in der Region. Unter den Opfern seien Touristen aus Tschechien, Rumänien und Russland.

Betroffen war vor allem die bei Feriengästen beliebte Halbinsel Chalkidiki. Das griechische Nachrichtenportal Protothema berichtete zudem von Dutzenden Verletzten. Das heftige Unwetter folgte einer Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius. In der Region der Chalkidiki verbringen zurzeit Zehntausende überwiegend aus Osteuropäischen Staaten stammende Touristen ihren Urlaub.

Über dieses Thema berichtete Bayern3 am 10. Juli 2019 um 18:00 Uhr.

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