Helfer evakuieren eine überflutete Gegend in Tanggerang bei Jakarta.  | Bildquelle: AP

Fluten in Indonesien Zahl der Todesopfer steigt deutlich

Stand: 02.01.2020 14:34 Uhr

Die Überschwemmungen rund um die indonesische Hauptstadt Jakarta sind verheerender als zunächst vermutet. Mindestens 30 Menschen kamen ums Leben. Das Extremwetter soll laut Meteorologen noch Tage anhalten.

Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien ist gestiegen. Nach neuen Angaben der Behörden kamen mindestens 30 Menschen ums Leben, die meisten in der Hauptstadt Jakarta und Umgebung, weitere in der benachbarten Region Lebak im Süden der Insel Java.

Die Toten ertranken in den Fluten, wurden von Erdmassen zugeschüttet oder starben an Unterkühlung. Ein 16-Jähriger wurde durch einen Stromschlag getötet. Zehntausende mussten wegen der schwersten Regenfälle seit mehr als 20 Jahren ihre Häuser verlassen. Die Meteorologen sagen voraus, dass das extreme Wetter noch bis zum Dienstag kommender Woche anhalten werde.

Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach heftigen Regenfällen
tagesschau 20:00 Uhr, 02.01.2020, Barbara Jung, NDR

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Hunderte Siedlungen stehen unter Wasser

Ein Sprecher der indonesischen Katastrophenschutzbehörde sagte, die Opferzahlen könnten womöglich noch steigen. Um weitere ähnliche Unglücke zu verhindern, war am Mittwoch die Stromversorgung in vielen Teilen der Metropole gekappt worden, mehrere Zugverbindungen lagen lahm. Der Inlandsflughafen Halim Perdanakusuma eröffnete wieder, nachdem er wegen Überflutung seiner Startbahn zeitweise geschlossen war. Fast 20.000 Passagiere seien davon betroffen gewesen, teilte die Betreibergesellschaft mit.

Katastrophenschutzsprecher Agus Wibowo sagte, besonders betroffen seien die Städte Depok und Bogor, die in der Metropolregion um Jakarta liegen. 169 Siedlungen stünden unter Wasser - einige bis zu 2,50 Meter. In Bekasi wurden Einwohner mit Schlauchbooten evakuiert, einige wateten durch das Wasser, das ihnen stellenweise bis zum Hals stand. Einige warteten auf Dächern auf Rettung durch Soldaten und Hilfskräfte.

35.000 Menschen in Sicherheit gebracht

Starkregen hatte am Silvestertag weite Teile des Großraums Jakarta mit seinen rund 30 Millionen Einwohnern unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Häuser wurden von verschlammtem Wasser geflutet, in Randbezirken der Stadt kam es zu zahlreichen Erdrutschen. Nach Behördenangaben wurden allein in Jakarta rund 35.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 02. Januar 2020 um 09:00 Uhr.

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