U-Boot auf einem Tieflader | Bildquelle: AFP

Drogenkurierfahrt Drei Tonnen Kokain in U-Boot gefunden

Stand: 27.11.2019 20:04 Uhr

Ermittler in Spanien haben in dem am Sonntag beschlagnahmten U-Boot Kokain im Wert von 100 Millionen Euro gefunden. Das 20 Meter lange Boot war mit drei Tonnen Rauschgift beladen.

Am vergangenen Sonntag hatte die spanische Polizei ein U-Boot vor der Küste Galiciens beschlagnahmt. Nun ist klar: An Bord befanden sich drei Tonnen Kokain im Wert von 100 Millionen Euro. Es sei das erste Mal, dass ein Drogenschmuggel per U-Boot nach Europa aufgedeckt wurde, erklärte die Polizei.

Ein internationales Ermittlerteam hatte das Boot in den vergangenen Tagen auf seiner Fahrt über den Atlantik verfolgt. Vermutlich sollte das Kokain vor der Küste Spaniens auf ein anderes Schiff verladen werden. Das schlug offenbar wegen des schlechten Wetters fehl.

U-Boot | Bildquelle: Salvador Sas/EPA-EFE/REX
galerie

Drei Tonnen Kokain befanden sich an Bord des U-Bootes.

Die genaue Herkunft des 20 Meter langen U-Bootes ist noch unklar. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass es aus Südamerika kommt. An Bord wurden zwei Ecuadorianer festgenommen. Ein dritter Verdächtiger ist noch auf der Flucht.

Die Region Galicien gilt wegen seiner zerklüfteten Küste mit vielen Buchten als Paradies für Drogenschmuggler. Im vergangenen Jahr wurden in Spanien rund 41 Tonnen Kokain beschlagnahmt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 27. November 2019 um 20:00 Uhr.

Darstellung: