US-Soldaten sind von der Taille abwärts in Uniformen zu sehen, eienr hält mehrere US-Flaggen in der Hand. | Bildquelle: AFP

Trump-Zusage an Duda USA wollen 1000 Soldaten nach Polen verlegen

Stand: 13.06.2019 08:49 Uhr

US-Präsident Trump hat seinem polnischen Amtskollegen Duda versprochen, 1000 Soldaten temporär nach Polen zu verlegen. Möglicherweise sollen sie aus Deutschland abgezogen werden.

Die USA wollen 1000 Soldaten nach Polen verlegen. Das sagte der amerikanische Präsident Donald Trump nach einem Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Andrzej Duda im Weißen Haus. Es sollen allerdings keine zusätzlichen US-Soldaten nach Europa entsandt werden. Stattdessen könnten sie von anderen Stützpunkten, etwa aus Deutschland verlegt werden. Es werde für diese Truppen eine neue Kaserne gebaut - jedoch von Polen, nicht den USA, so Trump.

Claudia Buckenmaier, ARD Washington, zum Treffen von Trump und Duda
nachtmagazin 00:00 Uhr, 13.06.2019

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Keine dauerhafte Präsenz

Ob es sich um eine dauerhafte oder eine temporäre Stationierung handelt - also ob die GIs regelmäßig an eine feste Militärbasis zum Beispiel in Deutschland zurückkehren - ließ Trump offen.

Derzeit sind rotierend 4000 Soldaten eines NATO-Kontingents in Polen und den baltischen Staaten stationiert - seit 2017 als Reaktion auf die russische Annexion der Krim. Der Grund: Eine feste amerikanische Basis in Polen dürfte von Russland als Provokation verstanden werden und die Spannungen weiter verschärfen. Polen wirbt dagegen schon länger für eine ständige amerikanische Militärbasis.

35.000 GIs in Deutschland

Erst im vergangenen Herbst hatten die USA beschlossen, ihr Truppenkontingent in Deutschland um 1500 Mann aufzustocken. Damit sind insgesamt etwa 35.000 US-Soldaten hier stationiert. Für das US-Militär ist Deutschland eine der wichtigsten Stützpunkte in Europa. Über die Basis Ramstein wickeln die USA die Logistik und Technik für fast alle Auslandseinsätze im Nahen Osten ab. Dazu zählen auch die umstrittenen Drohneneinsätze.

Polens Präsident Duda auf Staatsbesuch bei US-Präsident Trump
tagesschau24 11:00 Uhr, 13.06.2019, Verena Bünten, ARD Washington

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Kritik an Deutschland

Trump sparte bei dem Treffen mit Duda nicht mit Kritik an Deutschland. Die Bundesregierung gebe bei Weitem nicht genug für Verteidigung aus, lasse Deutschland von den USA schützen, ohne seinen gerechten Anteil zu leisten. Außerdem sorge Deutschland mit der neuen Gaspipeline durch die Ostsee dafür, dass Russland mit Milliarden von Dollar versorgt werde.

Für Polens Präsident Duda gab es eine besondere Präsentation: Zu seinen Ehren flogen zwei F 35 Kampfjets über das Weiße Haus - als Dank für eine polnische Bestellung von 30 Flugzeugen dieses Typs.

Mit Informationen von Arthur Landwehr, ARD-Studio Washington

USA verlegen 1000 Soldaten nach Polen
Arthur Landwehr, ARD Washington
12.06.2019 23:04 Uhr

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Über dieses Thema berichtete das nachtmagazin am 13. Juni 2019 um 00:00 Uhr.

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