Treffen der Präsidenten Trump und Putin | Bildquelle: REUTERS

Krim-Krise Trump sagt Treffen mit Putin ab

Stand: 30.11.2018 04:43 Uhr

Es war zuletzt ein ständiges Hin und Her: Nun hat US-Präsident Trump das bilaterale Treffen mit Russlands Präsidenten Putin definitiv abgesagt. Moskau bedauerte die Entscheidung.

US-Präsident Donald Trump hat sein für Samstag geplantes Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgesagt. Auf Twitter begründete er dies damit, dass Russland die festgenommenen ukrainischen Marinesoldaten und Schiffe noch nicht an Kiew zurückgegeben habe. Es sei besser "für alle Seiten", das Treffen nicht abzuhalten.

Trump sagt Treffen mit Putin via Twitter ab
tagesschau 05:30 Uhr, 30.11.2018

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Russland bedauerte die Absage. Die russische Regierung sei dennoch gesprächsbereit, sagte Regierungssprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur RIA. "Eine Absage bedeutet, dass Gespräche über wichtige internationale Themen auf unbestimmte Zeit verschoben wurden." Zuvor hatte der Kreml noch spöttisch reagiert. Falls die Absage stimme, habe der russische Präsident "ein paar zusätzliche Stunden für nützliche Treffen" am Rande des Gipfels, hatte Peskow erklärt.

Das Treffen war am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires geplant. Kurz zuvor hatte Trump vor Journalisten im Weißen Haus noch gesagt, er halte den am Freitag beginnenden Gipfel für einen "guten Zeitpunkt" für das Treffen.

Streit war am Sonntag eskaliert

Der Streit war am Sonntag eskaliert: Der russische Grenzschutz brachte mit Gewalt drei ukrainische Marineboote auf. Die Schiffe waren auf dem Weg durch die Meerenge von Kertsch in das Asowsche Meer. Russland behandelt die Meerenge zwischen seinem Festland und der 2014 annektierten Halbinsel Krim als sein Hoheitsgebiet.

Die russische Seite hatte bis zuletzt damit gerechnet, dass sich die beiden Spitzenpolitiker treffen. Auch aus dem Weißen Haus waren die Planungen vorangetrieben worden. So standen bereits Details fest - darunter ein 20-minütiges Vier-Augen-Gespräch der beiden Staatsmänner. Anschließend sollte eine größere Delegation beider Länder unter Leitung der Präsidenten miteinander sprechen.

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko begrüßte die Absage Trumps. "So handeln große Staatsmänner", schrieb Poroschenko auf Twitter.

Über dieses Thema berichtete am 29. November 2018 tagesschau24 um 18:00 Uhr und Deutschlandfunk um 19:00 Uhr in den Nachrichten.

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