Rettungskräfte führen eine Frau durch das überschwemmte Azua (Dominikanische Republik). | Bildquelle: REUTERS

Tropensturm "Laura" Zwölf Sturm-Tote in der Karibik

Stand: 24.08.2020 10:14 Uhr

In Haiti und der Dominikanischen Republik sind durch den Tropensturm "Laura" zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der Tropensturm bewegt sich nun auf die US-Küste zu und könnte sich zum Hurrikan entwickeln.

Mit Winden von bis zu 110 Kilometern pro Stunde und schweren Regenfällen hat der Sturm "Laura" Teile der karibischen Staaten Haiti und der Dominikanischen Republik verwüstet. Mindestens zwölf Menschen kamen dabei nach Angaben der Behörden ums Leben. Vorher war von acht Todesopfern die Rede gewesen. In beiden Ländern kam es zu starken Überschwemmungen.

Am Mittwoch könnte der Tropensturm auf das Festland der USA treffen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) der USA warnte, dass "Laura" dann Hurrikan-Stärke erreicht haben könnte.

Bereits 11 Todesopfer durch Tropensturm "Laura" in der Karibik
tagesschau 12:00 Uhr, 24.08.2020

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Zwei Stürme binnen 72 Stunden

"Laura" ist nicht der einzige Sturm, der sich auf die USA zubewegt. "Marco" wird nach Angaben des Hurrikan-Zentrums bereits am Montag auf die US-Küste des Bundesstaats Louisiana treffen. Der Sturm hatte zwischenzeitlich Hurrikan-Stärke erreicht, schwächte sich am Morgen jedoch zu einem Tropensturm herab. US-Präsident Donald Trump warnte angesichts der beiden Wirbelstürme vor bedeutenden Schaden an der Küste am Golf von Mexiko.

Dem NHC zufolge ist mit lebensgefährlichen Sturmfluten, Überschwemmungen und extrem gefährlichen Windböen zu rechnen. Betroffen könnte auch das Gebiet um die Großstadt New Orleans sein, die vor 15 Jahren schwer vom Hurrikan "Katrina" getroffen worden war. Louisianas Gouverneur Jon Bel Edwards rief die Bevölkerung auf, alle nötigen Vorbereitungen zu treffen, um die beiden Stürme in den kommenden 72 Stunden sicher durchzustehen.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 24. August 2020 um 12:00 Uhr sowie um 20:00 Uhr.

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