Umgeknickte Strommasten in Nakhon Si Thammarat | Bildquelle: REUTERS

Tropensturm im Touristengebiet Thailand übersteht "Pabuk" glimpflich

Stand: 05.01.2019 07:32 Uhr

Das Schlimmste war befürchtet worden, doch am Ende blieb die große Katastrophe durch Tropensturm "Pabuk" aus. Die Schäden in Thailand halten sich in Grenzen. In den Touristengebieten normalisiert sich die Lage.

Tausende Touristen und Bewohner hatten aus Angst vor Tropensturm "Pabuk" die Inseln im Golf von Thailand verlassen. Doch es gab nur wenige Schäden.

Das Auge des Sturms zog knapp an Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao vorbei. Auch auf dem Festland war "Pabuk" weniger zerstörerisch als befürchtet. Nach Angaben von Meteorologen erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde, die Wellen waren bis zu fünf Meter hoch.

Starke Regenfälle und heftiger Wind sorgten für umgeknickte Bäume und vereinzelte Überschwemmungen. In manchen Orten wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt. Vor der thailändischen Küste kenterte Berichten zufolge in hohem Seegang ein Fischerboot mit sechs Mann an Bord. Ein Besatzungsmitglied ertrank.

Ein Thailänder schiebt ein Motorrad durch Flutwasser nach dem Tropensturm "Pabuk" in Nakhon Si Thammarat. | Bildquelle: dpa
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Ein Mann schiebt sein Motorrad durch die Fluten nach dem Tropensturm "Pabuk" in Nakhon Si Thammarat.

Wieder Flüge und Fähren

Die thailändische Wetterbehörde hat ihre Sturmwarnung inzwischen offiziell aufgehoben. "Pabuk" gilt jetzt nur noch ein tropisches Tiefdruckgebiet.

Der Flughafen von Ko Samui nahm seinen Betrieb wieder auf. Die Fluggesellschaft Bangkok Airways schickte zusätzliche Flugzeuge, um gestrandete Touristen abzuholen.

Auch die Fähren, auf die viele Urlauber angewiesen sind, sollten im Lauf des Wochenendes wieder verkehren. Wegen des Sturms war auf der Insel am Freitagnachmittag stundenlang der Strom ausgefallen.

Tropensturm "Pabuk" erreicht Süden Thailands
tagesschau 14:00 Uhr, 04.01.2019

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Thailand hängt am Tourismus

Insgesamt hatten seit vergangener Woche im Süden Thailands etwa 30.000 Menschen ihre Unterkünfte verlassen müssen. Die Behörden hatten zunächst mit dem Schlimmsten gerechnet. Anfangs wurde befürchtet, dass "Pabuk" ähnlich zerstörerisch werden könnte wie der Tropensturm "Harriet" 1962. Damals kamen in Thailand fast tausend Menschen ums Leben.

Hunderte Menschen wurden deshalb in Notunterkünften untergebracht. "Ich bin besorgt, weil mein Haus unter Wasser stand, als ich ging. Ich weiß nicht, in welchem Zustand es jetzt ist", sagte der Dorfbewohner Preach Kongthep, der in der Stadt Nakon Si Thammarat Zuflucht suchte.

Das Auswärtige Amt hatte Thailand-Urlauber gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter beziehungsweise der Fluggesellschaft zu halten und die Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt zu beachten.

Thailands Wirtschaft hängt stark vom Tourismus ab. In diesem Jahr rechnet das südostasiatische Königreich mit einer Rekordzahl von 40 Millionen Besuchern.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 05. Januar 2019 um 06:45 Uhr und 07:45 Uhr in den Nachrichten.

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