"Adrian Darya 1" auf dem Mittelmeer | Bildquelle: AP

Iranischer Tanker Auf dem Weg nach Kalamata

Stand: 19.08.2019 11:17 Uhr

Mit neuem Namen hat sich der wochenlang festgehaltene iranische Öltanker "Adrian Darya 1" nach Griechenland aufgemacht. Unklar ist, ob die Reise dort endet. Das Schiff war in Gibraltar gestoppt worden.

Von Gibraltar nach Griechenland: Der wochenlang festgehaltene iranische Tanker "Adrian Darya 1" - ehemals "Grace 1" - hat Kurs auf den griechischen Hafen Kalamata genommen. Ob es sich dabei um das endgültige Ziel der Reise handelt, ist unklar. Das Schiff hatte in der Nacht die Anker gelichtet, nachdem es mehr als sechs Wochen lang wegen des Verdachts auf Bruch von EU-Sanktionen gegen das Bürgerkriegsland Syrien vor Gibraltar festgehalten worden war.

In Kalamata soll das Schiff am 25. August ankommen, meldete die Seite MarineTraffic.com. An Bord befindet sich Öl im Wert von 130 Millionen Dollar.

Iranischer Öltanker nimmt Kurs auf Griechenland
tagesschau 12:00 Uhr, 19.08.2019

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Warnungen aus Teheran

Die USA hatten Gibraltar aufgefordert, den Tanker weiter festzuhalten. Das hatte Gibraltar abgelehnt. Der Iran warnte die US-Regierung nach eigenen Angaben vor einem weiteren Versuch zur Beschlagnahmung des Öltankers. Man habe die "nötigen Warnungen" über "seine offiziellen Kanäle" an Washington übermittelt, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi vor Journalisten in Teheran. Der Iran habe die USA gewarnt, "einen solchen Fehler nicht zu machen, weil er schwerwiegende Folgen hätte."

Iran: Keine Verbindung zum Fall "Stena Impero"

Der Fall hatte die diplomatischen Spannungen zwischen dem Iran und westlichen Staaten weiter verschärft. Zwei Wochen nach der Festsetzung der "Grace 1" setzte der Iran im Persischen Golf das britische Schiff "Stena Impero" fest. Der iranische Außenamtssprecher Mussawi sagte, zwischen den beiden Schiffen gebe es "keinerlei Verbindung".

Die "Stena Impero" sei wegen "zwei oder drei Verstößen" gegen Schifffahrtsregeln festgesetzt worden. Damit beschäftige sich nun ein Gericht. Die iranische Regierung hoffe darauf, dass die Ermittlungen bald abgeschlossen werden könnten und ein Urteil verkündet werde.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 19. August 2019 um 09:00 Uhr.

Darstellung: