Folgen des Taifuns "Sarika" | Bildquelle: AFP

Taifun wütet auf Philippinen Tausende fliehen vor "Sarika"

Stand: 16.10.2016 11:42 Uhr

Der Taifun "Sarika" hat auf den Philippinen zwei Menschen das Leben gekostet und und viele Häuser und Straßen zerstört. Tausende Bewohner flohen in Notunterkünfte. Der Sturm fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde über das Land.

Auf den Philippinen haben sich nach Angaben der Behörden mehr als 12.000 Menschen vor dem Taifun "Sarika" in Sicherheit gebracht. Vor allem die ländliche Bevölkerung und die Bewohner ärmerer Viertel suchten Schutz in Notunterkünften. Mindestens zwei Menschen kamen dennoch ums Leben.

Zerstörte Häuser und Stromleitungen

Der Wirbelsturm traf mit voller Wucht auf der Hauptinsel Luzon auf Land, riss Dächer von den Häusern und zerstörte Stromleitungen. Meteorologen registrierten Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde. Der Sturm zieht nun Richtung Westen auf das Südchinesische Meer zu. Behördenmitarbeiter und Helfer begannen umgehend, die Straßen auf Luzon von Schlamm, umgestürzten Bäumen und Geröll freizuräumen.

Am Samstag hatte "Sarika" auf einer abgelegenen philippinischen Insel Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Mindestens ein Mensch ertrank, drei weitere wurden als vermisst gemeldet. Über mögliche Opfer am Sonntag konnten die Behörden zunächst keine Angaben machen.

Folgen des Taifuns "Sarika" | Bildquelle: dpa
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Der tropische Wirbelsturm brachte auch teils heftige Regenfälle mit sich.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Oktober 2016 um 12:00 Uhr.

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