Vier Männer stehen vor einem durch einen Sturm zersplitterten Baum. | Bildquelle: AP

Unwetter in den USA Mehrere Tote in den Südstaaten

Stand: 17.12.2019 09:17 Uhr

Heftige Stürme haben die US-Bundesstaaten Alabama und Louisiana im Südosten der USA getroffen. Drei Menschen starben, Dutzende weitere wurden verletzt; es kam zu Stromausfällen und schweren Sachschäden.

In den südlichen US-Bundesstaaten Louisiana und Alabama haben Stürme schwere Schäden angerichtet. Die Polizei bestätigte mindestens drei Tote. Mehrere weitere Personen seien zudem verletzt worden.

Es wird befürchtet, dass noch mehr Menschen zu Schaden gekommen sein könnten. Retter konnten einige Gegenden wegen umgefallener Bäume und blockierter Straßen zunächst nicht erreichen. Auch die Dunkelheit erschwerte die Arbeit der Helfer.

Unwetter ziehen weiter Richtung Osten

Eine Person starb in der Gemeinde Vernon in Louisiana - mutmaßlich als ein Tornado eine Wohngegend traf, so die lokale Polizei. Zwei Menschen seien in Nord-Alabama nördlich der Stadt Huntsville durch einen anderen Sturm ums Leben gekommen, erklärte der örtliche Polizeidirektor in einer Pressekonferenz. Beamten zufolge wurden durch den Sturm Häuser und Wohnwagen zerstört, Bäume zersplittert und Stromleitungen zu Boden gerissen. Es kam zu Stromausfällen.

Einige Städte eröffneten Notunterkünfte. Laut Vorhersagen sollten die Unwetter in Richtung Osten weiterziehen. Eine Tornadowarnung galt von der Golfküste Louisianas bis ins südliche Tennessee. Eine geringere Gefahr galt für Alabama, West-Georgia und den Panhandle genannten Teil von West-Florida.

Mehrere Autos sind nach einem Sturm im Südosten der USA unter Trümmern begraben. | Bildquelle: AP
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Auch in Alexandria im US-Bundesstaat Louisiana kam es zu schweren Sachschäden.

Wirbelstürme in der Region nicht ungewöhnlich

Der Meteorologe Donald Jones vom Nationalen Wetterdienst sagte, der Pfad des Wirbelsturms bei Alexandria in Louisiana sei mit 101 Kilometern ungewöhnlich lang. "Ich weiß nicht, was unser Rekord für den längsten in dieser Gegend ist, aber das muss verdammt nah dran sein", sagte Jones. Wirbelstürme sind jedoch in den Südstaaten der USA im Dezember nicht ungewöhnlich.

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