Bundespräsident Steinmeier vor der Regierungsmaschine Theodor Heuss | Bildquelle: dpa

Defekt am Regierungsflieger Auch Steinmeier konnte nicht starten

Stand: 30.01.2019 18:01 Uhr

Olaf Scholz, Angela Merkel, Gerd Müller - und jetzt auch Bundespräsident Steinmeier in Äthiopien: Die Pannenreihe bei der Flugbereitschaft geht weiter. Druckluftprobleme verzögerten den Abflug.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte das Abschlussstatement für seine Äthiopienreise gegeben und wollte zum Flughafen fahren. Stattdessen saß er auf der Terrasse des Hotels und scherzte mit seinen Mitarbeitern - die Laune in Addis Abeba war also noch gut. Bis dahin war die Verspätung aber auch mit nur zweieinhalb Stunden angegeben.

Am Ende verzögerte sich Steinmeiers Abflug um dreieinhalb Stunden. Grund waren Druckluftprobleme. Nachdem die Mannschaft die Maschine der Flugbereitschaft repariert hatte, flog der A340 "Theodor Heuss" die 55-köpfige Delegation und den Bundespräsidenten nach Berlin zurück.

Der Regierungsairbus "Theodor Heuss" in Addis Abeba | Bildquelle: dpa
galerie

Der A340 "Theodor Heuss" in Addis Abeba: Hier geht es vorerst nicht weiter.

Vierte deutscher Spitzenpolitiker mit Startproblemen

Damit setzte sich die Pannenserie der Regierungsflieger fort. Erst vor Kurzem war Entwicklungsminister Gerd Müller tagelang in Afrika gestrandet, davor konnte die Kanzlerin nicht nach Argentinien starten, weil das Regierungsflugzeug defekt war. In Bali musste Finanzminister Olaf Scholz warten, damals hatten Nagetiere die Maschine angeknabbert.

Nun also der Bundespräsident in Äthiopien.

Mit Informationen von Evi Seibert, ARD-Hauptstadtstudio, zzt. Addis Abeba

Erneut Panne mit Flieger: Steinmeier sitzt in Äthiopien fest
Evi Seibert, ARD Berlin
30.01.2019 14:34 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 30. Januar 2019 um 11:00 Uhr.

Darstellung: