Ein Wasserflugzeug überfliegt einen Waldbrand in der spanischen Provinz Malaga. | dpa

Feuer im Süden Spaniens Waldbrand in Andalusien unter Kontrolle

Stand: 14.09.2021 13:29 Uhr

Starke Regenfälle haben in Andalusien dabei geholfen, einen heftigen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen. Die Flammen hatten in den vergangenen Tagen rund 8000 Hektar Wald verwüstet. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus.

Nach knapp einer Woche ist es der Feuerwehr im Süden Spaniens gelungen, einen großen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

Der "beste Verbündete" der Feuerwehrleute sei stundenlanger Regen gewesen, schrieb der Regionalpräsident Andalusiens, Juanma Moreno, auf Twitter. Bis zur vollständigen Löschung des Brandes stehe aber noch eine "komplexe Phase" der Löscharbeiten an.

Rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz

Das Feuer in den Bergen der Sierra Bermeja in der Provinz Málaga war am Mittwoch ausgebrochen und zerstörte rund 8000 Hektar Wald. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, da der Brand an mehreren Stellen gleichzeitig begann. Rund 2600 Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Bei den Löscharbeiten war am Donnerstag ein 44-jähriger Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Insgesamt waren rund 500 Feuerwehrleute und 51 Löschflugzeuge im Einsatz. Unterstützt wurden sie von etwa 260 Soldaten einer militärischen Notfalleinheit.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 14. September 2021 um 13:00 Uhr.