Karte: Somalia

Luftangriffe in Somalia Mehr als 60 Extremisten getötet

Stand: 17.12.2018 12:09 Uhr

Mehr als 60 Kämpfer der Terrormiliz Al-Shabaab sind bei Luftangriffen des US-Militärs getötet worden. Seit Jahren versuchen amerikanische Streitkräfte, die Extremisten in Somalia zurückzudrängen.

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben bei mehreren Luftangriffen in Somalia mindestens 62 Kämpfer der Terrormiliz Al-Shabaab getötet. Das amerikanische Militär spricht von sechs Attacken.

Bei vier Bombardements südlich der Hauptstadt Mogadischu sollen am Samstag 34 Kämpfer getötet worden sein, zwei Luftangriffe am Sonntag in der gleichen Region haben laut US-Angaben 28 Extremisten das Leben gekostet. Das US-Militär berichtet, dass keine Zivilpersonen verletzt oder getötet worden seien.

Kampf gegen Terrororganisation

Das Afrika-Kommando der US-Streitkräfte unterstützt die somalische Regierung im Kampf gegen die Terrororganisation Al-Shabaab. Die sunnitischen Fundamentalisten sind mit Al Kaida verbündet. In der instabilen Region am Horn von Afrika versuchen die Extremisten seit Jahren, die Vorherrschaft zu gewinnen.

2018 führte das US-Militär Dutzende Luftangriffe in Somalia durch, um die Terroristen aus der Region zurückzudrängen - bisher jedoch ohne Erfolg: Im November verübte die Extremistenmiliz Al-Shabaab einen Selbstmordanschlag mit 39 Opfern in der Hauptstadt Mogadischu.

Die Lage in dem ostafrikanischen Land ist instabil, seitdem der somalische Diktator Mohammed Siad Barre Anfang der 1990er-Jahre gestürzt wurde.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 17. Dezember 2018 um 15:00 Uhr.

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