"Familien-Feuerwerk" im Hafen von Sydney drei Stunden vor dem eigentlichen Silvester-Feuerwerk | Bildquelle: AP

Silvester weltweit 2018 hat begonnen

Stand: 31.12.2017 14:27 Uhr

In Deutschland dauert es noch Stunden - auf einigen abgelegenen Pazifik-Inseln hat das neue Jahr aber schon begonnen, auch in Neuseeland und Australien knallten inzwischen Feuerwerk und Sektkorken. In Deutschland gibt es vielerorts erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Den Start ins Jahr 2018 und in die weltweite Feierwelle gab es um 11 Uhr MEZ in Samoa und einigen Inseln. Eine Viertelstunde später folgten die neuseeländischen Chatham-Inseln. Inzwischen hat auch in Neuseeland und Australien das neue Jahr begonnen.

Im Hafen der australischen Metropole Sydney sich schon Stunden vor Mitternacht Zehntausende Schaulustige - insgesamt wurden 1,6 Millionen Menschen erwartet. Schon lange vor den eigentlichen Feiern erleuchtete ein "Familien-Feuerwerk" über dem Himmel der Stadt.

Neuseeland und Australien begrüßen das neue Jahr
tagesschau 14:20 Uhr, 31.12.2017

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Als letztes beginnt das neue Jahr wiederum in der Pazifik-Region: am Neujahrsmorgen um 11.00 Uhr deutscher Zeit auf Hawaii und dann um 12.00 Uhr unter anderem in Amerikanisch-Samoa. Noch etwas später sind die unbewohnten, unter US-Kontrolle stehenden Howlandinsel und Bakerinsel an der Reihe.

Zwei argentinische Touristinnen bei den Neujahrsfeiern in Sydney | Bildquelle: dpa
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In Sydney werden 1,6 Millionen Schaulustige erwartet.

Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland

In Deutschland ist wieder in Berlin am Brandenburger Tor die größte Silvesterparty geplant.

Wegen erhöhter Terrorgefahr und nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren wurden die Sicherheitsvorkehrungen vielerorts verstärkt. In Köln selbst wird die Sicherheitszone um den Dom erweitert. In dem abgesperrten Bereich ist Feuerwerk verboten. Vor allem auf dem Bahnhofsvorplatz will die Polizei außerdem verhindern, dass sich größere Gruppen bilden. Mehr Videokameras und bessere Beleuchtung sollen die Sicherheit erhöhen.

Beim Jahreswechsel 2015/16 waren im und am Kölner Hauptbahnhof viele Frauen sexuell bedrängt und beraubt worden. Schon vergangenes Jahr setzte die Polizei deswegen viel mehr Beamte ein. Zwar verhinderte sie neue Übergriffe, dafür gab es aber Rassismus-Vorwürfe, weil sie Hunderte Männer allein wegen deren nordafrikanischen oder arabischen Aussehens überprüft hatte.

Im Vorfeld der diesjährigen Feiern betonte die Polizei, sie werde nur nach auffälligem Verhalten kontrollieren.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 31. Dezember 2017 um 14:20 Uhr.

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