Menschen beobachten von der Margaretenbrücke aus die Rettungsarbeiten nach einem Schiffsunglück.  | Bildquelle: dpa

Schiffsunglück auf der Donau Kaum mehr Hoffnung auf Überlebende

Stand: 31.05.2019 11:55 Uhr

Die Hoffnung der Rettungskräfte, noch Überlebende des Schiffsunglücks auf der Donau zu finden, wird immer geringer. Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffes wurde inzwischen festgenommen.

Nach dem Schiffsunglück auf der Donau werden weiterhin 21 Menschen vermisst. Die Suche nach Überlebenden und Toten gestaltet sich wegen der Strömungsverhältnisse der Donau und des hohen Wasserstandes als schwierig, berichtet ARD-Korrespondent Michael Mandlik. Er sprach von einem "lebensgefährlichen Einsatz" für die Rettungskräfte. Die Wahrscheinlichkeit, dass noch jemand das Unglück überlebt haben könnte, liege aber bei Null.

Bei einer der schlimmsten Schifffahrtskatastrophen in der neueren Geschichte Ungarns war ein Ausflugsboot mit Touristen aus Südkorea mit einem Kreuzfahrtschiff zusammengestoßen und gekentert. Mindestens sieben der 35 Insassen starben, sieben wurden gerettet.

Tauchplattform wird gebaut

Pioniersoldaten begannen mit der Konstruktion einer Tauchplattform. Speziell ausgebildete Taucher sollen zum Wrack des gesunkenen Schiffs vordringen und dessen Bergung vorbereiten. "Die Bergung des Wracks kann noch Tage, ja sogar eine Woche dauern", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur MTI den Geschäftsführer einer darauf spezialisierten Firma.

Zum Schicksal der Vermissten nach dem Schiffsunglück auf der Donau
tagesschau 12:00 Uhr, 31.05.2019, Michael Mandlik, ARD Wien

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Südkoreas Außenministerin in Budapest

Inzwischen sind die ersten Angehörigen der aus Südkorea stammenden Todesopfer und Vermissten nach Ungarn abgereist. Am Freitag seien zunächst zehn Mitglieder von betroffenen Familien nach Budapest abgeflogen, berichteten südkoreanische TV-Sender. Im Verlauf des Tages würden mehr als 30 Angehörige folgen. Südkoreas Außenministerin Kang Kyung Wha reiste nach Budapest. Mit ihrem ungarischen Kollegen Peter Szijjarto besichtigte sie den Unglücksort an der Margaretenbrücke im Zentrum der ungarischen Hauptstadt.

Rettungskräfte in Budapest suchen das Donauufer nach Überlebeneden ab. | Bildquelle: dpa
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Rettungskräfte in Budapest: Kaum mehr Hoffnung auf Überlebende.

"Begründete Verdachtsmomente"

Nach der Festnahme des Kapitäns des Kreuzfahrtschiffs ist weiterhin unklar, was dem ukrainischen Staatsbürger vorgeworfen wird. Nach Polizeiangaben hätten sich gegen ihn aufgrund von persönlichen und materiellen Beweisen "begründete Verdachtsmomente" ergeben.

Schiffsunglück Ungarn: Kapitän festgenommen
Rupert Waldmüller, ARD Wien
31.05.2019 09:32 Uhr

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Über dieses Thema berichtete das ARD-Morgenmagazin am 31. Mai 2019 um 07:39 Uhr.

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