Flaggen EU und Russland | Bildquelle: AFP

Ukraine-Konflikt EU-Sanktionen für weitere sechs Monate

Stand: 13.03.2017 16:15 Uhr

Die EU verlängert ihre Sanktionen gegen Vertraute von Russlands Präsident Putin und Separatisten in der Ostukraine um weitere sechs Monate. Dabei geht es um Einreise- und Vermögenssperren für Einzelpersonen und Unternehmen.

Für sechs weitere Monate hält die EU ihre Einreise- und Vermögenssperren gegen Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Separatisten in der Ostukraine aufrecht. Betroffen sind 150 Einzelpersonen und 37 Unternehmen und Organisationen.

Die EU bestraft damit Personen und Firmen, die den Ukraine-Konflikt angeheizt haben sollen. Wörtlich heißt es, die Sanktionen richteten sich gegen Akteure, "die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen". Hätte Brüssel die Strafmaßnahmen nicht verlängert, wären sie am Mittwoch ausgelaufen.

Die Europäer verlangen für die Aufhebung ihrer Sanktionen die vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens für einen Frieden in der Ukraine. Zu den prominentesten Namen auf der "Schwarzen Liste" der EU gehören Russlands Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin, Putin-Berater Sergej Glasjew und der Milliardär Arkadi Rotenberg.

Nach der Sanktionsverlängerung gelten die Strafmaßnahmen nun bis zum 15. September 2017.

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