Schubkarre und Unrat liegen im Schlamm | Bildquelle: imago/ITAR-TASS

Südrussland Mehrere Tote durch Überschwemmungen

Stand: 26.10.2018 12:19 Uhr

In der russischen Region Krasnodar wurden rund 30 Orte von Wasserfluten überschwemmt. Mindestens sechs Menschen starben. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten laufen nur schleppend an.

Von Markus Sambale, ARD-Studio Moskau

Braune Wassermassen wälzten sich durch ganze Ortschaften. Ein unaufhaltsamer Strom aus Wasser und Schlamm unterspülte Wege, Fernstraßen und Bahngleise, riss Betonbrücken weg, setzte Häuser bis zur ersten Etage unter Wasser. Die Menschen an der Schwarzmeerküste im Süden Russlands sind entsetzt über die Zerstörungen. "So hoch ist das Wasser! So ein Schreck!", berichtete ein Augenzeuge.

Betroffen sind in der Region Krasnodar Landstriche über Dutzende Kilometer, vor allem die Küstenstadt Tuapse und die Gegend um die Urlaubsmetropole Sotschi, wie das russische Fernsehen berichtete.

"Einige Stadtteile haben keine Verbindung zur Außenwelt. Zehntausende Menschen sind ohne Strom, Wasser und Gas. Viele können derzeit nicht in ihre Häuser und sind in Notunterkünften."

Zwei heftige Regenfällen sorgen für schwere Überschwemmungen
Mittagsmagazin, 26.10.2018, Ina Ruck, ARD Moskau

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Niederschlag von drei Monaten

In kurzer Zeit sei so viel Niederschlag gefallen wie normalerweise in drei Monaten, erläuterte ein TV-Moderator weiter. Das Wasser sei mehrere Meter hoch gestiegen. Behörden gehen mittlerweile von sechs Todesopfern aus, wie mehrere Medien berichteten.

Weil Straßen und Bahnstrecken unterbrochen wurden, kam es zu einem Verkehrskollaps. Eine Videobloggerin schilderte ihre Erlebnisse: "Unser Zug blieb im Dunkeln auf einer Brücke stehen. Es gab Panik, weil durch den Wind die Waggons so gewackelt haben. Wir waren insgesamt 15 Stunden in dem Zug."

In Sotschi gilt Notstand

Inzwischen sind Reparaturtrupps unterwegs, wie ein Sprecher der staatlichen russischen Bahngesellschaft versprach: "Wir haben alle Kräfte zusammengebracht, um die Bahnverbindung wiederherzustellen. Die Arbeit wird aber durch die komplizierten Verhältnisse in den Bergen erschwert."

In Sotschi gilt der Notstand. Der Katastrophenschutz ist im Einsatz, um den Flutopfern zu helfen und nach weiteren Vermissten zu suchen.

Überschwemmungen in Südrussland: Notstand in der Region Sotschi
Markus Sambale, ARD Moskau
26.10.2018 11:34 Uhr

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Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 26. Oktober 2018 um 12:00 Uhr.

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