Bundesaußenminister Heiko Maas steigt aus einem Flugzeug | Bildquelle: dpa

Panne mit Regierungsflieger Maas sitzt in Mali fest

Stand: 01.03.2019 11:23 Uhr

Wieder eine Flugzeugpanne: Bundesaußenminister Maas ist mit seinem Regierungsflieger in Mali gestrandet. Die Maschine vom Typ A319 konnte ihn nicht von der malischen Hauptstadt Bamako zurück nach Berlin bringen.

Bundesaußenminister Heiko Maas konnte wegen einer Panne an seinem Regierungsflieger nicht aus dem westafrikanischen Mali abreisen. Der Airbus A319 konnte nicht wie geplant von der malischen Hauptstadt Bamako nach Berlin starten. Schuld war ein Hydraulik-Leck am Fahrwerk der Maschine. Maas entschied sich, in Bamako zu übernachten.

Am Morgen startete ein Airbus A340 der Flugbereitschaft vom militärischen Flughafen Köln-Wahn in Richtung Mali, um den SPD-Politiker abzuholen. Die "Theodor Heuss" wurde am Nachmittag in der Hauptstadt Bamako erwartet und soll gegen Mitternacht mit Maas und seiner Delegation zurück in Berlin sein.

"Irgendwann erwischt es jeden"

Maas nahm es gelassen. "Ich bin jetzt mehr als 300.000 Kilometer pannenfrei geflogen", sagte er. Irgendwann erwische es jeden. Der Außenminister ist seit Sonntag in Westafrika unterwegs. Mali ist seine letzte Station.

Nach dem ursprünglichen Plan sollte er am frühen Freitagmorgen in Berlin landen. In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Pannen bei der Flugbereitschaft gekommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kam deswegen zu spät zum G20-Gipfel in Buenos Aires. Entwicklungsminister Gerd Müller blieb für längere Zeit in Afrika hängen.

Bundesaußenminister Heiko Maas sitzt mit Soldaten in einem Camp | Bildquelle: dpa
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Außenminister Heiko Maas bei seinem Besuch des EU-Ausbildungscamps in Mali

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 01. März 2019 um 09:00 Uhr.

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