Ein Feuerwehrmann sitzt auf einer Mauer in Portugal | Bildquelle: AFP

Waldbrände in Portugal Wind facht Feuer immer wieder an

Stand: 22.07.2019 11:57 Uhr

In den Waldbrandgebieten Portugals geben die Behörden noch keine Entwarnung. Zwar hat sich die Lage etwas beruhigt, doch starke Winde bereiten Probleme bei den Löscharbeiten.

In Portugal sind mindestens drei Waldbrände weiterhin aktiv, der größte in der Mitte des Landes rund um die Gemeinde Vila de Rei. Es ist die Gegend, in der vor zwei Jahren bei den schlimmsten Feuern in der Geschichte Portugals 64 Menschen ums Leben kamen.

Bis in die Nacht war die Feuerwehr mit mehr als 1500 Mann im Einsatz. Inzwischen sei der Brand weitgehend unter Kontrolle, heißt es von den Behörden, allerdings seien einige Dörfer von den Flammen bedroht. Die Behörden überlegen, weitere Bewohner vorsichtshalber in Sicherheit zu bringen. Am Abend waren bereits einzelne Häuser in der Gegend abgebrannt.

Waldbrände in Portugal noch nicht vollständig unter Kontrolle
tagesschau 17:00 Uhr, 22.07.2019, Stefan Schaaf, ARD Madrid

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Flammen werden immer wieder angefacht

Die größte Sorge bereitet der Feuerwehr der Wind, der die Flammen immer wieder anfacht. In der Regel wird er am Nachmittag stärker. Die Temperaturen sind mit rund 30 Grad nicht besonders hoch für den portugiesischen Sommer.

Inzwischen ist die Zahl der Verletzten durch die Waldbrände auf 30 gestiegen. Bei den meisten handelt es sich um Leichtverletzte, die wegen Rauchvergiftungen behandelt werden mussten. In der Region stehen vor allem Eukalyptusbäume. Sie brennen schnell wegen ihrer Öle.

Ermittler vermuten Brandstiftung

Die portugiesische Polizei geht in Vila de Rei von Brandstiftung aus, weil an fünf verschiedenen Punkten fast zeitgleich Feuer ausbrachen. Die Beamten haben inzwischen einen Verdächtigen festgenommen.

Wegen der Brände sagte der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa am Wochenende alle seine Termine ab. Das Staatsoberhaupt verfolge die Brandbekämpfung, teilte das Präsidialamt mit.

Mit Informationen von Oliver Neuroth, ARD-Studio Madrid

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 21. Juli 2019 um 12:00 Uhr.

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