Philippinen Manila

Beben der Stärke 6,9 Entwarnung nach Erdbeben auf Philippinen

Stand: 29.12.2018 07:20 Uhr

Erneut hat es auf den Philippinen ein schweres Erdbeben gegeben. Eine anfängliche Tsunami-Warnung haben die Behörden inzwischen wieder aufgehoben.

Südöstlich der Philippinen hat sich ein Beben der Stärke 6,9 ereignet. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum erklärte zunächst, für einige nahe liegende Gebiete bestehe die Gefahr eines Tsunamis. Diese Warnung wurde später jedoch deutlich abgeschwächt. Meldungen über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Berichten von Augenzeugen zufolge dauerte die Erschütterung etwa eine Minute. Ein Behördenvertreter sagte: "Das Erdbeben war nicht zerstörerisch." Nach revidierten Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete es sich in einer Tiefe von 60 Kilometern rund 193 km östlich der philippinischen Stadt General Santos. Anfangs hatten die Experten von einem Beben der Stärke 7,2 gesprochen.

90 Prozent aller Erdbeben auf Pazifischem Feuerring

Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem sich rund 90 Prozent der Erdbeben weltweit ereignen. Das letzte starke Erdbeben erschütterte das Land im Oktober 2013: Damals wurden durch ein Beben der Stärke 7,1 mehr als 220 Menschen getötet. Im Juli 1990 kamen bei einem Beben der Stärke 7,8 auf der im Norden liegenden Insel Luzon mehr als 2400 Menschen ums Leben. Das war eines der schwersten Beben, von denen das Land jemals getroffen worden war.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 29. Dezember 2018 um 06:03 Uhr.

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