Fahrradfahrer auf überfluteter Straße | Bildquelle: AFP

Schwere Schäden erwartet Super-Taifun "Goni" erreicht Philippinen

Stand: 01.11.2020 17:18 Uhr

Böen von bis zu 310 Kilometern pro Stunde: "Goni" gilt als der bislang schwerste Sturm des Jahres - auf den Philippinen traf er auf Land. Nach Behördenangaben kamen mindestens zehn Menschen ums Leben.

Eine Woche nach dem Taifun "Molave" ist der nächste Wirbelsturm auf den Philippinen auf Land getroffen: "Goni" gilt als Super-Taifun, die Wetterbehörde spricht vom weltweit bislang heftigsten Sturm des Jahres. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 225 und Böen von bis zu 310 Kilometern pro Stunde habe er bei Tagesanbruch zunächst die Insel Catanduanes erreicht. Dort riss er Dächer ab, entwurzelte Bäume und sorgte für Sturmfluten. Es kam zu mehreren Erdrutschen. An manchen Orten fiel der Strom aus.

Nach Angaben des Zivilschutzes gab es auf der Hauptinsel Luzon mindestens zehn Tote, mehrere Menschen würden vermisst. Wie ein Abgeordneter mitteilte, wurden in der Provinz Albay mehr als 300 Häuser unter Felsen und Schlamm des Vulkan Mayon begraben. Auch in anderen Regionen des Landes sollen Gebäude durch Gerölllawinen zerstört worden sein.

Taifun "Goni" trifft Philippinen
tagesschau 09:55 Uhr, 01.11.2020

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Über der Südspitze der Hauptinsel Luzon schwächte sich "Goni" laut Wetterdienst etwas ab. Die Meteorologen warnten aber weiterhin vor "katastrophalen starken Winden und heftigen bis sintflutartigen Regenfällen" auf dem Weg des Wirbelsturms, unter anderem auch in Provinzen nahe der Hauptstadt Manila. Dort stellte der wichtigste Flughafen seinen Betrieb ein.

umgestürzter Baum | Bildquelle: FRANCIS R MALASIG/EPA-EFE/Shutte
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Dieser Baum in Tigaon hielt "Goni" nicht Stand.

Laut Katastrophenschutzbehörde könnten Millionen Menschen von den Auswirkungen des Sturms betroffen sein. Zuvor hatten die Behörden annähernd eine Million Menschen in Sicherheit vorsorglich gebracht. Erst vor einer Woche war der Taifun "Molave" über die Philippinen gezogen, 22 Menschen kamen dabei ums Leben.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 01. November 2020 um 09:55 Uhr.

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