Satellitenaufnahme von Taifun "Maysak"

Warnung vor Tropensturm auf den Philippinen Tausende fliehen vor "Maysak"

Stand: 04.04.2015 14:48 Uhr

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde bewegt sich "Maysak" auf die Philippinen zu. Er wurde zwar mittlerweile vom Taifun zum Tropensturm herabgestuft. Doch die Behörden forderten 10.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Wegen des anrückenden Tropensturms "Maysak" hat die philippinische Regierung Tausende Menschen aufgefordert, Küstenregionen im Nordosten des Landes zu verlassen. Allein in der Provinz Aurora sollten sich 10.000 Bewohner und Besucher von Urlaubsorten in Sicherheit bringen, erklärte Staatssekretär Cheche Cabrera vom Sozialministerium.

"Maysak" hat bereits in Mikronesien eine Spur der Zerstörung hinterlassen und den Tod von vier Menschen verursacht. Der philippinische Wetterdienst erwartet den Wirbelsturm für die Nacht zum Sonntag auf der Insel Luzon. Schon ab dem Abend sollen als Vorboten heftiger Wind und Regen die Region erreichen.

Gefahr trotz Herabstufung

Den Tag über rauschte "Maysak" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde auf das Gebiet zu. Nach und nach schwächte er sich allerdings etwas ab, sodass die heftigsten Boen nur noch Geschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern pro Stunde erreichten. In der Folge wurde "Masyak" vom Taifun zum Tropensturm herabgestuft.

Dennoch befürchten die Behörden Auswirkungen auf 33 Städte und knapp 500 kleinere Orte. Die angeordnete Evakuierung betrifft Orte, wo Springfluten und Erdrutsche drohen. "Die kritischen Stunden werden am Samstagabend sein", sagte Alexander Pama vom philippinischen Katastrophenschutz. "Wir müssen uns besonders gut vorbereiten, weil es bei Dunkelheit schwieriger ist, sich zu bewegen." In der Karwoche machen besonders viele philippinische und ausländische Touristen an den Stränden im Norden des Landes Urlaub.

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