Ein Polizist steht vor einem Supermarkt in St. Petersburg, nachdem es dort eine Explosion gegeben hat. | Bildquelle: dpa

Mehrere Verletzte Bombe explodiert in Supermarkt in St. Petersburg

Stand: 28.12.2017 09:10 Uhr

Mitten im russischen Vorweihnachtsgeschäft ist in einem Supermarkt in St. Petersburg eine Bombe explodiert. 13 Menschen wurden verletzt. Präsident Putin sprach von einem Terrorakt. Das Nationale Antiterror-Komitee übernahm die Ermittlungen.

Bei der Explosion eines Sprengsatzes in einem Einkaufszentrum der zweitgrößten russischen Stadt St. Petersburg sind 13 Menschen verletzt worden. Das teilte der Chef des St. Petersburger Büros der staatlichen Ermittlungsbehörde, Alexander Klaus, mit. Acht von ihnen seien zeitweise im Krankenhaus behandelt worden.

Nach Klaus' Angaben explodierten am Mittwochabend in einem Bereich des Supermarkts zur Aufbewahrung für Kundentaschen etwa 200 Gramm Sprengstoff. Die Bombe sei zusätzlich mit Metallteilen gefüllt gewesen, sagte eine Sprecherin der Behörde in Moskau. Ein Vertreter des Katastrophenschutzministeriums sagte der Agentur Interfax, am Explosionsort sei kein Feuer ausgebrochen. Alle Kunden seien in Sicherheit gebracht worden.

Mindestens zehn Verletzte nach Bombenexplosion
tagesschau 5:30 Uhr, 28.12.2017

Download der Videodatei

Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Video einbetten

Nutzungsbedingungen Embedding Tagesschau: Durch Anklicken des Punktes „Einverstanden“ erkennt der Nutzer die vorliegenden AGB an. Damit wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, unentgeltlich und nicht-exklusiv die Nutzung des tagesschau.de Video Players zum Embedding im eigenen Angebot. Der Nutzer erkennt ausdrücklich die freie redaktionelle Verantwortung für die bereitgestellten Inhalte der Tagesschau an und wird diese daher unverändert und in voller Länge nur im Rahmen der beantragten Nutzung verwenden. Der Nutzer darf insbesondere das Logo des NDR und der Tageschau im NDR Video Player nicht verändern. Darüber hinaus bedarf die Nutzung von Logos, Marken oder sonstigen Zeichen des NDR der vorherigen Zustimmung durch den NDR.
Der Nutzer garantiert, dass das überlassene Angebot werbefrei abgespielt bzw. dargestellt wird. Sofern der Nutzer Werbung im Umfeld des Videoplayers im eigenen Online-Auftritt präsentiert, ist diese so zu gestalten, dass zwischen dem NDR Video Player und den Werbeaussagen inhaltlich weder unmittelbar noch mittelbar ein Bezug hergestellt werden kann. Insbesondere ist es nicht gestattet, das überlassene Programmangebot durch Werbung zu unterbrechen oder sonstige online-typische Werbeformen zu verwenden, etwa durch Pre-Roll- oder Post-Roll-Darstellungen, Splitscreen oder Overlay. Der Video Player wird durch den Nutzer unverschlüsselt verfügbar gemacht. Der Nutzer wird von Dritten kein Entgelt für die Nutzung des NDR Video Players erheben. Vom Nutzer eingesetzte Digital Rights Managementsysteme dürfen nicht angewendet werden. Der Nutzer ist für die Einbindung der Inhalte der Tagesschau in seinem Online-Auftritt selbst verantwortlich.
Der Nutzer wird die eventuell notwendigen Rechte von den Verwertungsgesellschaften direkt lizenzieren und stellt den NDR von einer eventuellen Inanspruchnahme durch die Verwertungsgesellschaften bezüglich der Zugänglichmachung im Rahmen des Online-Auftritts frei oder wird dem NDR eventuell entstehende Kosten erstatten
Das Recht zur Widerrufung dieser Nutzungserlaubnis liegt insbesondere dann vor, wenn der Nutzer gegen die Vorgaben dieser AGB verstößt. Unabhängig davon endet die Nutzungsbefugnis für ein Video, wenn es der NDR aus rechtlichen (insbesondere urheber-, medien- oder presserechtlichen) Gründen nicht weiter zur Verbreitung bringen kann. In diesen Fällen wird der NDR das Angebot ohne Vorankündigung offline stellen. Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. Der NDR kann die vorliegenden AGB nach Vorankündigung jederzeit ändern. Sie werden Bestandteil der Nutzungsbefugnis, wenn der Nutzer den geänderten AGB zustimmt.

Einverstanden

Zum einbetten einfach den HTML-Code kopieren und auf ihrer Seite einfügen.

Putin droht Terroristen

Die Staatsanwaltschaft stufte den Vorfall zunächst als versuchten Mord ein. Kein mögliches Motiv werde ausgeschlossen, hieß es weiter. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden aber formell vorerst nicht eingeleitet.

Inzwischen übernahm das Nationale Antiterror-Komitee (NAK) die Ermittlungen. Eine russische Website veröffentlichte zudem Bilder einer Überwachungskamera aus dem Supermarkt. Darauf war ein Mann in einer Kapuzenjacke mit einem offenbar schweren Rucksack zu sehen, der das Geschäft anschließend ohne den Rucksack wieder verließ.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Explosion als Terroranschlag. Er drohte Terroristen mit noch härterem Vorgehen. Der Geheimdienst FSB sei angewiesen, bei der Festnahme "solcher Banditen" zwar nach dem Gesetz vorzugehen, sagte Putin. "Aber bei Gefahr für Leib und Leben unserer Mitarbeiter, unserer Offiziere muss entschieden gehandelt werden, keine Gefangenen, die Banditen werden sofort liquidiert."

Explosion in Supermarkt in St. Petersburg
Sabine Stöhr, ARD Moskau
27.12.2017 19:59 Uhr

Download der Audiodatei

Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:

Hinweis: Falls die Audiodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird, können Sie mit der rechten Maustaste klicken und "Ziel speichern unter ..." auswählen.

Über dieses Thema berichtete NDR Info am 27. Dezember 2017 um 20:00 Uhr.

Darstellung: