Sarg des verstorbenen israelischen Politikers Peres | Bildquelle: AFP

Sarg vor der Knesset aufgebahrt Israel verneigt sich vor Peres

Stand: 29.09.2016 09:19 Uhr

Bis zum Abend können sich die Israelis am Sarg von Schimon Peres von dem gestern verstorbenen Friedensnobelpreisträger verabschieden. Als erste legten Regierungschef Netanyahu und Präsident Rivlin Kränze nieder. Vor allem Netanyahu wirkte sehr berührt.

Der in eine blau-weiße israelische Flagge Sarg von Schimon Peres ist auf dem Platz vor dem Parlament aufgebahrt worden. In einer kurzen Abschiedszeremonie legten Regierungschef Benjamin Netanyahu und Staatspräsident Reuven Rivlin Kränze nieder. Netanyahu wirkte sichtlich bedrückt und verharrte eine Weile in stillem Gedenken vor dem Sarg.

Anschließend wurde der Platz, auf dem die Flaggen auf halbmast gesetzt wurden, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis zum Abend können Bürger dem Friedensnobelpreisträger und Staatsmann aus der Gründerzeit Israels die letzte Ehre zu erweisen.

Israel nimmt Abschied von Altpräsident Peres
tagesschau 12:00 Uhr, 29.09.2016

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Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Die Trauerfeierlichkeiten finden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat für Freitag zu einem "Tag des Zorns" im Westjordanland und in Jerusalem aufgerufen. Damit soll an den ersten Jahrestag der "Al-Kuds-Intifada" erinnert werden - der jüngsten Welle palästinensischer Anschläge.

Viel Politprominenz bei Begräbnis erwartet

Zum Staatsbegräbnis am Freitag auf dem Herzl-Berg in Jerusalem werden zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet. Als Erster von ihnen kam der ehemalige US-Präsident Bill Clinton nach Israel. Er bekundete vor dem Grab Respekt für seinen alten Weggefährten. Präsident Barack Obama wird ebenfalls an den Trauerfeier teilnehmen. Deutschland soll von Bundespräsident Joachim Gauck vertreten werden. Auch der französische Präsident François Hollande wird nach Jerusalem reisen.

Es wird vermutlich die größte Zeremonie seit dem Begräbnis Jitzchak Rabins 1995. Dies ist ein Beleg für die wichtige politische Rolle des neunten israelischen Staatspräsidenten, aber auch ein Hinweis auf die große Persönlichkeit des am Mittwoch verstorbenen 93-Jährigen.

Peres gehörte zur Generation der Gründerväter Israels und war von 2007 bis 2014 Präsident seines Landes. Im Jahr 1994 erhielt er als einer der Förderer des Osloer Friedensabkommens den Friedensnobelpreis gemeinsam mit dem damaligen israelischen Regierungschef Rabin und Palästinenserführer Jassir Arafat.

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