Polizisten sichern die Zufahrt zu einer Highschool in Parkland. | Bildquelle: CRISTOBAL HERRERA/EPA-EFE/REX/Sh

Schulmassaker in Florida Mordanklage gegen Verdächtigen

Stand: 07.03.2018 20:59 Uhr

Der 19 Jahre alte mutmaßliche Schütze des Massakers an einer Schule in Florida ist von einer Jury des 17-fachen Mordes angeklagt worden. Im Fall eines Schuldspruchs droht ihm die Todesstrafe.

Der mutmaßliche Todesschütze von Florida ist wegen Mordes in 17 Fällen angeklagt worden. Im Fall eines Schuldspruchs droht Nikolas C. damit die Todesstrafe. Außerdem bestätigte eine Grand Jury in Fort Lauderdale seine Anklage wegen versuchten Mordes in 17 Fällen.

Der 19-Jährige soll die Bluttat in der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland am Valentinstag verübt haben, bei der 14 Jugendliche und drei Erwachsene getötet wurden. Er ist ein Ex-Schüler der Schule.

Sein Pflichtverteidiger erklärte, C. werde sich schuldig bekennen, wenn dafür im Gegenzug auf die Todesstrafe als mögliches Strafmaß verzichtet werde. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu noch nicht.

Anti-Waffen-Demo in Fort Lauderdale | Bildquelle: REUTERS
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Überlebende des Amoklaufes machen mit zahlreichen Auftritten Druck auf Politiker.

Nach der Tat entbrannte in den USA erneut eine Debatte über ein schärferes Waffenrecht. Anders als bei Bluttaten im vergangenen Jahr verebbte die Diskussion aber nicht rasch wieder. Das liegt auch an dem Engagement von Überlebenden des Amoklaufes, die mit zahlreichen Auftritten Druck auf Politiker machen wollen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 07. März 2018 um 21:00 Uhr in den Nachrichten.

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