Eine brennende Zigarette | Bildquelle: dpa

Drohende Geldbußen Rauchverbot in 52 Pariser Parks

Stand: 31.05.2019 16:46 Uhr

Rauchen im Freien kann in Paris künftig teuer werden: In insgesamt 52 Parks und Gärten gilt bald ein Verbot - das sind zehn Prozent der Grünflächen der Stadt. Ab Juli müssen Raucher dort mit Strafe rechnen.

In immer weniger Grünanlagen der französischen Hauptstadt darf geraucht werden: Ab dem 8. Juni gilt ein Rauchverbot in insgesamt 52 Pariser Parks und Gärten. Damit werde das Rauchverbot auf weitere 46 Grünflächen ausgeweitet, teilte die Stadtverwaltung anlässlich des Weltnichtrauchertags mit.

Bereits im vergangenen Juli war die Maßnahme versuchsweise in sechs Parks eingeführt worden. Mit der Ausweitung ist das Rauchen laut Stadtverwaltung künftig in zehn Prozent der Grünflächen der Stadt verboten.

38 Euro Strafe

Vorerst werden Verstöße in den betroffenen Parks noch nicht sanktioniert. In den ersten Wochen würden Angestellte der Stadtverwaltung die Parkbesucher zunächst auf die neue Regelung hinweisen, hieß es in der Erklärung. Auch Hinweisschilder sollen aufgestellt werden. Ab Anfang Juli könne dann aber eine Geldbuße von 38 Euro erhoben werden - wie bereits seit 2015 auf den 500 Kinderspielplätzen in den Parks der Stadt.

Die Stadtverwaltung verweist in ihrer Erklärung auf Erfolge der Regelung in den schon bestehenden sechs Nichtraucher-Parks: Hier sei die Zahl der Raucher und damit der weggeworfenen Kippen deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Februar hatte die Stadt zudem entschieden, 19 Straßen als zigarettenfrei auszuweisen.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Nova am 31. Mai 2019 um 18:49 Uhr in den Nachrichten.

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